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Die Stadtbau-Geschäftsführer Oliver Lamprecht (links) und Armin Maisch zeigen, wo sie im Westen des Neubaugebiets Tiergarten weitere Grundstücke erschließen wollen. Foto: Ketterl
Die Stadtbau-Geschäftsführer Oliver Lamprecht (links) und Armin Maisch zeigen, wo sie im Westen des Neubaugebiets Tiergarten weitere Grundstücke erschließen wollen. Foto: Ketterl
Hinter der alten Pferdeklinik geht es weiter mit dem Neubaugebiet Tiergarten. Bislang gehörte der Bereich der Stiftung Hochschule. Jetzt hat ihn die Konversionsgesellschaft erworben. Foto: Ketterl
Hinter der alten Pferdeklinik geht es weiter mit dem Neubaugebiet Tiergarten. Bislang gehörte der Bereich der Stiftung Hochschule. Jetzt hat ihn die Konversionsgesellschaft erworben. Foto: Ketterl
30.09.2017

Neuer Wohnraum in Planung: Der Tiergarten wird größer

Pforzheim. Die HSP gGmbH, an der die Stiftung Hochschule Pforzheim 100 Prozent hält, hat der Konversionsgesellschaft Buckenberg am Freitag knapp 17.000 Quadratmeter im westlichen Teil des Neubaugebiets Tiergarten zwischen der Straße des 3. Husarenregiments und der Tiergartenstraße verkauft. Das Gelände war ursprünglich für eine nachuniversitäre Nutzung vorgesehen. Jetzt kann der Tiergarten erweitert werden.

171 Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser: Das Neubaugebiet ist restlos belegt. Auf der Internetseite sind, abgesehen von drei Reservierungen, alle anderen Grundstücke bereits verkauft. Der Tiergarten ist in den vergangenen Jahren auf dem Buckenberg-Areal entstanden. Das ehemalige Kasernen- Areal mit 20 Hektar Größe war nach dem Abzug der Franzosen im Jahr 1996 endgültig stillgelegt worden. Die Gebäude standen zehn Jahre lang leer. Die Konversionsgesellschaft Buckenberg hatte seinerzeit einen Bebauungsplan für das Areal entwickelt und das Buckenberggelände mit der Kaserne Ende 2006 vom Bund gekauft. Der Spatenstich erfolgte vor acht Jahren.

Für die Bebauung der Grundstücke gelten spezielle Regeln, deren Einhaltung durch einen sogenannten Gutbefund sichergestellt werden. Das Gelände selbst wird nach Norden durch einen elipsenförmigen Einkaufsmarkt mit grünem Dach begrenzt, der im Jahr 2009 eröffnet wurde. Im Westen hatte die Hochschule Gebäude für Institute, Weiterbildung, Gründer- und Entwicklungszentren sowie studentisches Wohnen geplant. Letzteres wurde realisiert, der Rest nicht. Im Jahr 2009 hatte die Stiftung Hochschule 26.000 Quadratmeter Fläche für die Bauvorhaben zur Verfügung gestellt.

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