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So arbeiteten Teilnehmer des Jobladens im Jahr 2014: Wolfgang Barth, Ronny Vana, Michael Parmer und Sabine Buch (von links). Auch beim Tagesjob wird es Entrümpelungen geben. Foto: Archiv
So arbeiteten Teilnehmer des Jobladens im Jahr 2014: Wolfgang Barth, Ronny Vana, Michael Parmer und Sabine Buch (von links). Auch beim Tagesjob wird es Entrümpelungen geben. Foto: Archiv
10.11.2016

Neues Projekt „Tagesjob“ soll Idee des Jobladens weiterführen

Pforzheim. Das Geld für getane Arbeit am Tagesende bar auf die Hand und ohne große Bürokratie: Das ist die Idee, die hinter dem Tagelöhnerprojekt Jobladen steckte. Es war bislang eine gute Möglichkeit für junge Menschen in Krisensituationen, einen Einstieg ins Arbeitsleben zu bekommen und gleichzeitig eine perspektivische Beratung durch einen Streetworker. Oft nutzten die Teilnehmer diese Phase über mehrere Monate für eine Klärung von Problemen wie Arbeitslosigkeit oder fehlende Wohnung.

Erhebliches Risiko

Im Rahmen der städtischen Einsparungen stellt die Gesellschaft für berufliche Eingliederung (GBE) das Vorhaben nach vielen Jahren ein. Der Drogenhilfeträger Plan B, der bislang die pädagogische Begleitung gewährleistete, und der Beschäftigungsträger Q-Service wollen jetzt ein neues ähnliches Vorhaben mit dem Namen „Tagesjob“ starten.

Beide Träger gehen ein erhebliches finanzielles Risiko ein: Denn sie müssen die Löhne für die 50 Teilnehmer im Jahr (früher 100 Teilnehmer) über ein zu generierendes Auftragsvolumen finanzieren. Das könnte etwa von einer Wohnbaugenossenschaft kommen, die Entrümpelungs- und Reinigungsarbeiten zu vergeben hat.

Beide Träger sind auf Spenden angewiesen, um etwa einen Kleinlaster und Arbeitskleidung samt Hochdruckreiniger zu beschaffen. Dafür benötigen sie nach eigener Einschätzung rund 20 000 Euro. Weitere Informationen unter: www.planb-pf.de

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