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Zusammenkunft des neu gewählten Vorstands vor dem Graffiti-Mobil mit der zweiten Vorsitzenden Lisa Kuppinger (Vierte von links, vorne) und der Vorsitzenden Heike Kuppinger (Fünfte von links).  Foto: Anna Eickhoff 

Neuwahlen: Zwei Frontfrauen beim Nordstadtbürgerverein

Seit Jahren mahnt der Bürgerverein Nordstadt (BVN) ein Sanierungskonzept für den nach Fläche und Einwohnerzahl größten Stadtteil an. Jetzt wurde der BVN-Vorstand offiziell von Pforzheims Stadtverwaltung informiert, dass im Rahmen eines Förderprogramms Sanierungsmaßnahmen in einem begrenzten Gebiet der Nordstadt geplant werden, das in etwa zwischen Güterstraße, Heinrich-Wieland-Allee, Brettener Straße und Bayernstraße liegt.

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins fand der Vortrag von Stadtrat Carsten von Zepelin zu den Vorbereitungen der geplanten Sanierung großes Interesse.

Für die Besetzung freigestellter Positionen hatten sich Mitglieder des Vereins bereit erklärt, diese Ämter bis zur nächsten ordentlichen Jahreshauptversammlung zu übernehmen. Nach dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Rainer Kühne und der Entlastung des Vorstands fanden die Wahlen unter Leitung von Kassenprüfer Thomas Dörflinger statt.

Zur neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Heike Kuppinger, unterstützt wird sie dabei von der zweiten Vorsitzenden, ihrer Tochter Lisa Juliane Kuppinger, die beide langjährige Erfahrung in der Vereinsarbeit mitbringen und als Anwohner der denkmalgeschützten Wartberg-Siedlung auch für deren Interessen eintreten werden. Besonders am Herzen liegt den neuen Vorständen die Sauberkeit und Sicherheit in der Nordstadt. Auch die eng verzahnte Zusammenarbeit zwischen dem BVN und Volker Weingardt vom Haus des Jugendrechts im Rahmen des Anti-Graffiti-Mobils, das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und vielen Kommunen als Vorbild dient, soll wieder intensiviert werden. Als neue Schriftführerin wurde Regina Kraus gewählt. Als Ersatz für Beirat Frank Hirschfeld konnten weitere Beiräte gewonnen werden: Klaus Becker, der aus gesundheitlichen Gründen das Amt als zweiten Vorsitzender abgab, sowie Peter Bossert und Rolf Kuppinger.