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Zu Besuch im Postverteilzentrum: Hochschulrektor Ulrich Jautz, Oberbürgermeister Gert Hager und WSP-Chef Oliver Reitz mit Briefzentrumsleiter Guido Schmitz und dessen Mitarbeiterin Andrea Böhmler an der Sortiermaschine (von links). Foto: Seibel
Zu Besuch im Postverteilzentrum: Hochschulrektor Ulrich Jautz, Oberbürgermeister Gert Hager und WSP-Chef Oliver Reitz mit Briefzentrumsleiter Guido Schmitz und dessen Mitarbeiterin Andrea Böhmler an der Sortiermaschine (von links). Foto: Seibel
14.09.2015

OB Hager auf Firmenvisite: In der Pforzheimer Nordstadt geht die Post ab

Pforzheim. Täglich bearbeitet die Deutsche Post AG bundesweit 64 Millionen Sendungen – bis zu 1,5 Millionen davon landen im Pforzheimer Briefzentrum in der Nordstadt. Was zwischen dem Einwurf in den Briefkasten und dem Eintreffen beim Empfänger mit einem Brief passiert, hat Oberbürgermeister Gert Hager am Montag bei einem Unternehmensbesuch erfahren. Begleitet wurde er dabei von Hochschulrektor Ulrich Jautz sowie von Oliver Reitz und Reiner Müller vom städtischen Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP).

„Der Brief ist auch in Zeiten von E-Mail und SMS unverzichtbar“, betonte das Stadtoberhaupt. „Ohne ihn würde es das Geschäftsleben gar nicht geben.“ Nicht so gut bestellt ist es hingegen um den handschriftlichen Liebesbrief oder die Korrespondenz mit der Freundin im Ausland. „Der private Brief stirbt mehr und mehr aus“, bedauert Guido Schmitz, Leiter des hiesigen Briefzentrums, das vor 17 Jahren in Betrieb genommen wurde.

Am Standort Pforzheim arbeiten 150 Beschäftigte in drei Schichten. Hier werden alle Sendungen aus den Orten und für die Orte bearbeitet, deren Postleitzahl mit „75“ beginnt. Sortiert werden Briefe, die von Gemmingen bis Enzklösterle und von Remchingen bis Mühlacker aufgegeben oder zugestellt werden. Morgens und abends wird Geschäfts- und Privatpost bearbeitet, tagsüber Werbesendungen wie Versandkataloge. „95 Prozent der aufgegebenen Sendungen sind am darauffolgenden Tag beim Empfänger“, so Keyaccount-Manager Martin Müller.

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