Pforzheim. Die Stadt Pforzheim ist zum dritten Mal mit dem Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde von Staatssekretärin Ute Leidig und der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg in Ludwigsburg verliehen.
„Die Würdigung durch das Prädikat ist ein wichtiges Zeichen für unsere familienpolitische Arbeit und zeigt, dass unsere Stadt weitere Fortschritte im Bereich Familienfreundlichkeit gemacht hat“, erklärte Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch. Grundlage für die Auszeichnung ist ein umfangreicher Prüfungsprozess mittels eines Fragenkatalogs und Gesprächen mit aktiven Trägern und Kooperationspartnern in Pforzheim.
Ausbau der Kinderbetreuung
Die Auszeichnung soll laut dem OB auch Ansporn sein, den bisherigen Einsatz zu intensivieren und Familienpolitik immer mitzudenken. „Die Analyse zeigt uns, dass es noch Entwicklungspotenzial gibt, das wir ergreifen müssen, damit Familien sich nach wie vor wohlfühlen und gerne in Pforzheim leben.“
Demnach bedarf der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze weiterhin großer Anstrengungen und werde mit Priorität vorangetrieben. Ebenso hat für den Rathauschef das Thema Sicherheit einen hohen Stellenwert. Dies zeigt sich zum Beispiel im Aufbau des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), den neuen Anti-Terrorsperren oder der neuen Anti-Graffiti-Meldestelle in Fortführung des Anti-Graffiti-Mobils.
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Gleichzeitig werden Bereiche wie Gesundheit, Freizeit und Kultur von der Jury als besonders familienfreundlich hervorgehoben. „Wir freuen uns, dass wir in den vergangenen Jahren familienbezogene Kulturangebote in der Stadtbibliothek und in Museen ausbauen und erweitern konnten, nicht zu vergessen unsere waldpädagogischen Familientage“, sagte der Oberbürgermeister.
Auch die übergreifende Zusammenarbeit des Gesundheitszentrums sowie die Neugründung des Demenznetzwerks seien bereichernde Strukturen, in denen Familien in verschiedenen Lebenslagen Unterstützung bekämen.
Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit seien es besonders die Familienzentren und die mobile Jugendarbeit, die sich in den einzelnen Stadtteilen für das Zusammenleben verschiedenster Generationen stark machen. Der Rathauschef richtete seinen Dank auch an die sozialen Träger und die Ehrenamtlichen, die sich mit aller Kraft für die Familien einsetzen.

