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Rauchentwicklung bei Firma Witzenmann: Am Morgen war das betroffene Gebäude noch gesperrt. © Seibel
07.11.2016

Offenbar technischer Defekt bei Witzenmann - Schaden in Millionenhöhe

Pforzheim. In der Nacht zum Montag hat es bei der Firma Witzenmann an der Östlichen-Karl-Friedrich-Straße in Pforzheim gebrannt. Dichter Qualm drang aus dem betroffenen Gebäude. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort, um das Feuer zu löschen.

Eine Sprecherin der Polizei erklärte, dass das betroffene Gebäude am Morgen noch gesperrt gewesen sei. Grund für den Brand war offenbar ein technischer Defekt an einem Ultraschallreinigungsgerät im vierten Obergeschoss eines Gebäudes. Um 3.30 Uhr schlug die Rauchmeldeanlage an, weil das Gerät in Flammen stand. Während die ersten Trupps der sofort herbeigeeilten Pforzheimer Berufsfeuerwehr unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung einleiteten, wurden Einheiten der freiwilligen Abteilungen Eutingen, Haidach, Brötzingen-Weststadt, Dillweißenstein und Büchenbronn nachgefordert.

Bereits um 4.22 Uhr konnte der Brand in der Reinigungsanlage gelöscht werden. Die anschließenden Lüftungs- und Sicherungsmaßnahmen dauerten allerdings bis in die frühen Morgenstunden. Insgesamt waren 56 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 17 Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und dem Organisatorischen Leiter im Einsatz.

Die betroffene Maschine arbeite selbstständig, zum Zeitpunkt der Rauchentwicklung sei niemand im Gebäude gewesen, so die Polizei. Verletzt worden sei deshalb niemand. Der Schaden beläuft sich allerdings nach ersten Schätzungen der Polizei auf eine Summe in Millionenhöhe.

Ulrike Brandauer, Pressesprecherin der Firma Witzenmann, gab am Nachmittag bekannt, dass der Betrieb in dem Unternehmen ganz normal weiter laufe. "Unser Netzwerk fängt das auf, auch für alle Beschäftigten geht die Arbeit ganz normal weiter", erklärte Brandauer gegenüber der PZ. Einige Mitarbeiter seien wegen der Rauchentwicklung im betroffenen Gebäude in andere Büros umgezogen, hätten dort aber ihre Arbeit wie gewöhnlich verrichten können. Umsatzeinbußen oder Lieferengpässe gebe es durch den Brand definitiv nicht.