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Kein Rock’n’Roll zum Tanzen, sondern Rockabilly: Das ist die Porter Steelhouse Band.  Foto: Roller 

Open Air Festival des Kupferdächle: Umsonst, draußen und ganz schön rockig

Pforzheim. Mal klingt sie hart und mitreißend, mal beschwingt und ganz lässig: Beim Open-Air-Festival des Pforzheimer Kupferdächles steht am Samstag die Rockmusik im Mittelpunkt. Fünf Bands und Künstler treten auf, alle kurz nacheinander, ohne größere Pausen. Es ist in diesem Sommer das sechste Open Air des Kupferdächles, den Tag der Musik mit eingerechnet. Insgesamt dürften 299 Menschen gleichzeitig auf das Gelände. Am frühen Abend sind es ungefähr 100. Am Vorabend, beim Auftritt von Cris Cosmo, waren es um die 60. Aber das könnte auch daran liegen, dass es zwischendurch geregnet hat.

„Man merkt, dass viele Leute noch sehr vorsichtig sind“, sagt Rolf Watzal, der mit den Zahlen dennoch zufrieden ist. Er hat das Open-Air organisiert und freut sich über die hochkarätigen Bands und Künstler.

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Sudden Inspiration: Eine Coverband, die das Publikum zum Mitklatschen bringt. Foto: Roller

Für viele sei es der erste Live-Auftritt seit mehr als zwei Jahren. „Manche sind ein bisschen nervös.“ Bei Rüdiger hat man diesen Eindruck nicht. Er kommt aus Stein, nennt sich „Roy Porter“ und ist der Sänger der „Porter Steelhouse Band“, zu der außer ihm noch Jörg („Jay Dee“), Stefan („Stephen Malone“) und Jörg („Tony Torpedo“) gehören. Gespielt werden ausschließlich Songs aus den frühen 1950er-Jahren. „Wir sind keine Rock’n’Roll-Tanzband, sondern machen Rockabilly“, sagt Rüdiger. Was natürlich nicht bedeute, dass nicht auch getanzt werden dürfte. Gegründet hat sich die Band vor rund einem halben Jahr, mitten im Winter-Lockdown. Nur zehnmal geprobt haben sie für den Auftritt beim Open Air des Kupferdächles – und das Publikum dennoch voll im Griff. „Wir fanden es geil“, sagt Rüdiger hinterher: „Wir haben einen Riesenspaß gehabt.“

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