In der Galeria Kaufhof startet am Samstag zum zweiten Mal das große Finale von „Let’s Dance Pforzheim“. Die Jury ist mit Starjuror Joachim Llambi (Let’s Dance RTL), Sabine Torres-Kramski und Bernd Rossnagel (beide Schwarz Weiss Club Pforzheim) prominent besetzt. Die PZ hat im Vorfeld mit Llambi gesprochen.
PZ: Herr Llambi, vergangenes Jahr waren Sie bereits Juror bei der ersten Auflage von „Let’s Dance Pforzheim“. Welche Erinnerungen haben Sie daran?
Joachim Llambi: Die Veranstaltung war sehr gut vorbereitet und organisiert. Für die erste Auflage war die Galeria Kaufhof sehr gut gefüllt und wir hatten viel Spaß. Besonders weil sich die Promis, die mitgemacht haben, auch wirklich angestrengt und teilweise sehr gute Leistungen geboten haben.

"Let's dance" mit Llambi bei Galeria Kaufhof
PZ: In der Jury am Samstag wird auch die Vorsitzende des Schwarz-Weiß-Clubs Pforzheim, Sabine Torres-Kramski, sitzen. Was verbindet Sie mit der ehemaligen Weltklasse Tänzerin?
Llambi: Ich kenne die Familie Kramski schon seit 25 Jahren. Wir verstehen uns sehr gut und uns verbindet natürlich der Tanzsport. Darüber hinaus bin ich passionierter Golfer und die Familie Kramski hat mit Golf auch viel zu tun.
PZ: Was erwarten Sie dieses Mal von den Teilnehmern bei „Let`s Dance Pforzheim“?
Llambi: Wir haben wieder sechs tolle Paare am Start und die gleiche Jury wie im vergangenen Jahr und ich geh mal davon aus, dass wir mindestens so gute Leistungen sehen werden, wie bei der ersten Auflage. Und ich hoffe mal, dass das Wetter nicht so schön sein wird damit auch viele den Weg in die Galeria Kaufhof finden (lacht).
PZ: Sie werden auch eine Autogrammstunde geben. Trauen sich Ihre Fans, Sie anzusprechen? Oder halten sich diese eher zurück, da Ihnen der Ruf als strenger und kritischer Juror vorauseilt?
Llambi: Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Zum einen ist da ja die RTL-Sendung „Let`s Dance“, wo jeder von mir erwartet, dass ich ein gerechtes Urteil fälle. Zum anderen ist da der Mensch Joachim Llambi. Warum sollte man mit dem nicht sprechen? Ich bin ja jetzt nicht irgendwo auf Wolke sieben und unantastbar.
PZ: Dieses Jahr feiert die RTL-Sendung „Let`s Dance“ die zehnte Staffel und herausragende Einschaltquoten. Sie waren von Anfang an dabei. Was ist Ihrer Meinung nach das Erfolgsrezept?
Llambi: Das Erfolgsrezept ist, dass sich der Zuschauer gemütlich zu Hause aufs Sofa, ins Bett oder wo auch immer hinsetzen oder legen kann und drei Stunden schöne, gute und niveauvolle Unterhaltung erhält. Es ist eine Sendung für Kinder ebenso wie für ältere Leute. Und dann ist da immer noch einer, der alle mit seinen Sprüchen und seinen Kritiken nochmal herauskitzelt. (lacht) Ein entspannter Abend, der das ganze Drumherum in der Welt vergessen lässt und genau das brauchen die Leute heutzutage.
PZ: Letztens hatten Sie einen heftigen Disput mit ihrem Jury-Kollegen Jorge Gonzales. Haben Sie sich wieder vertragen?
Llambi: Was? Da war doch nichts. Aber das ist wie in jeder guten Ehe, wie in jeder Partnerschaft, da gibt es mal unterschiedliche Meinungen, dann wird einmal Dampf abgelassen und danach ist der Käse auch wieder vergessen.
PZ: „Let’s Dance“ ist momentan voll im Gange. Am 9. Juni ist das Finale. Wer hat Chancen auf den Sieg?
Llambi: Oh, das ist schwer zu sagen, denn die Leistungen wechseln von Woche zu Woche. Gil Ofarim war sehr stark, der muss jetzt wieder ein bisschen aufholen. Angelina Kirsch überzeugt ebenfalls, Faisal Kawusi ist eine große Unbekannte, die rocken manchmal, manchmal ist es gut, manchmal nicht. Und Vanessa Mai hat bisher durchgängig auf hohem Niveau getanzt. Also da sind schon so vier, fünf Kandidaten, wo ich sage, Mensch, da kann alles passieren.

