Pforzheim/Heppenheim. Schaulustigen hat sich am Dienstag ein seltenes Himmelsphänomen präsentiert, so denn das Wetter mitspielte und Wolken nicht den Blick versperrten. Bei einer partiellen Sonnenfinsternis konnten viele Neugierige mit besonderen Schutzbrillen oder Filtern beobachten, wie sich der Mond vor den Stern im Zentrum unseres Sonnensystems schob.
Auch in Pforzheim war das Phänomen zu sehen. So hat etwa PZ-news-Leser Bernhard Münzer die Kamera gezückt. Herausgekommen sind dabei diese Bilder:



Auch Hans-Joachim Bruch, ebenfalls aus Pforzheim, hat auf den Auslöser gedrückt.
Nächste partielle Sonnenfinsternis erst in drei Jahren
Der Erdtrabant schob sich ab kurz nach 11 Uhr vor die Sonne und verdeckte sie je nach Ort um knapp 20 bis mehr als 30 Prozent. Kurz nach Mittag war das Maximum überschritten. Die letzte von Mitteleuropa aus partielle Sonnenfinsternis war im Juni vergangenen Jahres zu sehen, die nächste wird hier nach Angaben der Vereinigung der Sternfreunde am 29. März 2025 zu verfolgen sein.
Nach einer Umfrage des Instituts Yougov hatten im Vorfeld der partiellen Sonnenfinsternis 63 Prozent der Befragten gesagt, das Phänomen beobachten zu wollen, falls das Wetter mitspielt. 30 Prozent waren daran nicht interessiert und sieben Prozent machten keine Angabe.
Seltenes Phänomen
Eine Sonnenfinsternis ist ein seltenes Ereignis, weil dafür mehrere Faktoren zusammenkommen müssen. Sie kann nach Angaben der Sternfreunde nur bei Neumond eintreten und wenn der Mond genau zwischen Erde und Sonne steht. Durch die Neigung der Mondbahn ziehe dieser aber meist ober- oder unterhalb der Sonne vorbei. Maximal zwei bis vier Sonnenfinsternisse gebe es jährlich irgendwo auf der Erde.





