Pforzheim. Filmjunkies aufgepasst: PZ-news hat in Kooperation mit dem Kommunalen Kino 5x2 Karten für die Vorstellung von „Kinoleben“ am Sonntag, 19. April, ab 19 Uhr zu verlosen. Mit dabei sind Regisseur Goggo Gensch und Protagonist Stefan Paul.
Um das geht es im Film:
„Kinoleben“ ist eine Hommage an das Kino als bedeutender kultureller und sozialer Ort der Kommunikation. Der Film beschäftigt sich am Beispiel des Arsenals in Tübingen mit der Geschichte der deutschen Programmkinos. Das Arsenal hat im Februar 2024 nach 50 Jahren schließen müssen. Stefan Paul, Filmregisseur, Filmverleiher und Gründer des Kinos, blickt gemeinsam mit zahlreichen Vertretern der Kino- und Filmbranche zurück. Nicht nur auf die Geschichte des Arsenal, sondern auch auf die Geschichte der Programmkinos in Deutschland, vom Hamburger Abaton bis heute. Sie erinnern sich, wie die Programmkinos zu den Orten wurden, an denen die Filmemacher des neuen deutschen Kinos ihr Publikum fanden. Auf deren Leinwänden politisches Kino gezeigt wurde, vergessene Perlen der Filmgeschichte neu entdeckt werden konnten und Undergroundfilmen und Experimenten ein Raum für Provokation und Irritation geboten wurde. Ein sinnstiftender Ort, an dem durch Filmgespräche und Diskussionen die Politik der Straße ihre Fortsetzung fand. Gleichzeitig aber auch ein Ort, der privatwirtschaftlich organisiert und damit auf Besucher angewiesen war, dem seit jeher der Spagat zwischen Kunst und Publikumsinteresse gelingen musste. Neben dem geschichtlichen Aspekt blickt der 95-minütige Film auch nach vorn. Herausgestellt wird die Frage nach der Zukunft von Kinos mit einem Programm, das jenseits der Mainstream-Filme liegt.
Verlosung:
Wer in den Lostopf mit aufgenommen werden möchte, der schreibt uns eine E-Mail an termine@pz-news.de. Betreff: „Kinoleben“. Teilnahmeschluss ist Freitag, 17. April, um 12 Uhr.
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