Ganzen Artikel lesen mit PZ+
9,99 € pro Monat inkl. MwSt

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden

Prozess gegen den mutmaßlichen Kirchen-Brandstifter
Unerledigte Akten stapeln sich auf dem Tisch: In Pforzheim hält sich der Rückstau von unerledigten Fällen am Amtsgericht in Grenzen.
Jan Woitas/dpa (Symbolbild)
Pforzheim
Personalmangel beim Pforzheimer Amtsgericht – und die Justiz hat alle Hände voll zu tun

Pforzheim. Die Zahl unerledigter Strafverfahren hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut einer Aussage des Deutschen Richterbunds sind Gerichte und Staatsanwaltschaften massiv überlastet. Es mussten bereits Tatverdächtige aus der U-Haft entlassen werden. Wie sieht es in Pforzheim aus? Das Amtsgericht Pforzheim ist im Strafbereich zwar personell unterbesetzt – 2025 lag der Deckungsgrad bei 91 Prozent, rechnerisch fehlten also knapp zwei Richterstellen. Dennoch gelingt es dem Gericht, die Belastung weitgehend auszugleichen. So blieb die Zahl der anhängigen Strafverfahren laut Amtsdirektor Oliver Weik zuletzt stabil; zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 396 Verfahren anhängig. Das belege die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit im Fachbereich Strafrecht, sagt er.

Auch die Verfahrensdauer spricht Weik zufolge gegen einen Rückstau: Mit

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden


Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:



Angebote mit gedruckter Tageszeitung