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Finden im CCP womöglich bald schon wieder Veranstaltungen mit bis zu 400 Zuschauern statt? 

Pforzheim bewirbt sich für Modellvorhaben "Sichere Großveranstaltungen und Tagungen"

Pforzheim. Bereits vor geraumer Zeit hat sich die Stadt Pforzheim als Modellkommune für Öffnungsschritte "mit Augenmaß" beworben und dafür den Aufbau einer entsprechenden Teststruktur unterstützt und vorangetrieben.

"Unsere damaligen Vorschläge sind nun der Standard für alle Kreise mit einer Inzidenz unter 100", so Oberbürgermeister Boch. Dieser Wert sei zwar im Stadtkreis noch nicht erreicht, aber auch in Pforzheim zeige der Trend nun nach unten.

Die Stadt Pforzheim hat sich daher mit einem weiteren Modellvorhaben beim Land Baden Württemberg beworben, um im Pforzheimer CongressCentrum wieder Veranstaltungen mit bis zu 400 Gästen sicher durchführen zu können.

Hochschule Pforzheim begleitet Projekt wissenschaftlich

"Dabei setzen wir auf bewährte und weiterentwickelte Hygienekonzepte mit Abstand, Laufwegen, große und hohe Räumlichkeiten, eine Hochleistungs-Lüftungsanlage, eine detaillierte Teststrategie (mit Testcenter direkt vor dem Haus und Terminbuchung im Vorfeld), den Einsatz der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung und eine enge Einbindung des Gesundheitsamtes Pforzheim", heißt es im Antrag. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Hochschule Pforzheim.

Durch die Zugangskontrolle und Teststrategie vor dem Haus, bei der positive Fälle direkt erkannt werden können und damit keinen Zutritt zur Veranstaltung erhalten, beschränken sich die Abbruchkritierien für das Modell vor allem auf die kurzfristigen Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Betreuung und auf unpassendes Verhalten von Besuchern während der Veranstaltung im CCP (mangelnder Abstand, mangelnde Hygiene, Nichteinhaltung von Laufwegen etc.), bei denen zudem das Aufsichtspersonal einschreiten wird.