Ganzen Artikel lesen mit PZ+
9,99 € pro Monat inkl. MwSt

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden

In der Frankstraße war die Trümmerbahn 1948 im Einsatz. Foto: Kropf, Stadtarchiv Pforzheim
Pforzheim
Pforzheim nach dem 23. Februar in Trümmern: Über zwei Millionen Kubikmeter Schutt beseitigt
  • Andreas Grüner

Pforzheim. Es dauerte nur wenige Minuten, Pforzheim fast vollständig zu zerstören. Allein die Beseitigung des Schutts zog sich aber über mehr als ein Jahrzehnt hin. Am 30. November 1945 fand die erste und maßgebende große Sitzung für die Trümmerschuttbeseitigung und -verwertung statt. Es bildete sich die „Arbeitsgemeinschaft Trümmerräumung Pforzheim“, kurz ATP, die durch die Stadtverwaltung mit der Trümmerräumung beauftragt wurde. Mit zwei Hauptausgangsstraßen wurde begonnen: der Westlichen Karl-Friedrich-Straße bei der Brauerei Beckh (heute Versandhaus Bader) in Richtung Stadtmitte und der Bleichstraße in Höhe der Firma Kollmar & Jourdan in Richtung Sedanplatz. Im Dezember 1945 begann dann die planmäßige Räumung mit der Trümmerbahn.

1946 standen rund fünf Bagger, 16 Kilometer Feldbahngleis und etwa 20 Loks mit

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden


Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:



Angebote mit gedruckter Tageszeitung