760_0900_125063_Corona_Test_Stadtapotheke_01.jpg
Irene und Tibor Tubic aus Pforzheim lassen sich von Stefanie Weiser an der Stadtapotheke testen.  Foto: Meyer 

Pforzheimer Ärzte und Apotheker bieten Schnelltests an – Klare Strategie der Politik fehlt aber

Pforzheim. Der Bund bezahlt allen Bürgern ab sofort wöchentlich mindestens einen Corona-Schnelltest. Tatsächlich sind die Tests seit dem gestrigen Montag aber noch nicht überall durchgängig verfügbar. Für die Bereitstellung der Schnelltests sind die Bundesländer verantwortlich. Die Stadt Pforzheim hat kein eigenes Testzentrum. Sie führt aber auf ihrer Homepage (die Kostenübernahme ist aber mit heißer Nadel gestrickt und ein entsprechendes Schreiben des Bundes vom Land erst am Montag an die Apotheken weitergeleitet worden) 14 Arztpraxen, die Arcus-Klinik und acht Apotheken auf. Eine davon ist die Pregitzer-Apotheke von Holger Isensee. Er spricht am Montag kurz vor 12 Uhr von einem großen Andrang. „Innerhalb des Vormittags haben zwei Mitarbeiterinnen 40 Personen getestet.“ Getestet wird vor der Apotheke. Isensee ist organisiert. Allerdings bereitet ihm die Beschaffung Schwierigkeiten.

„Ich hoffe sehr, dass die bestellte Lieferung mit 1.000 Tests noch heute Mittag ankommt.“ Anmelden müssten sich die Interessierten nicht. Es sei allerdings darauf zu achten, dass sich keine Ansammlungen bildeten. Isensee sagt, die Testung in

Der Artikel interessiert Sie?

Jetzt weiterlesen mit einem Zugangspass oder einem PZ-news-Abo!

Sie sind bereits Abonnent oder haben einen Monatspass?