Pforzheim. Seit Anfang März kam es beim Amtsgericht Pforzheim und bei einem Dienstgebäude der Polizei wiederholt zu Sachbeschädigungen. Dies teilt das Polizeipräsidium Pforzheim und die Staatsanwaltschaft am Freitag in einer gemeinsamen Pressemeldung mit.
Im März soll demnach zunächst mit einem Schlagwerkzeug auf die Klingelanlage am Eingangstor eines polizeilichen Dienstgebäudes in der Ostendstraße eingeschlagen worden sein, wodurch die Anlage unbrauchbar gemacht wurde. Knapp eine Woche später sei dann die Glasscheibe am Eingang zum Amtsgericht Pforzheim beschädigt worden, erneut mit einem Schlagwerkzeug. Kurz nachdem die betroffene Scheibe ausgetauscht worden war, wurde diese Anfang April erneut schwer beschädigt, heißt es in der Mitteilung.


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Es sei zudem auch auf die Klingelanlage des Amtsgerichts eingeschlagen worden. Im Rahmen der durchgeführten Ermittlungen sei eine 23-jährige Frau aus dem östlichen Enzkreis als mutmaßliche Täterin für alle drei Taten identifiziert worden. Die Pforzheimer Staatsanwaltschaft habe daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss gegen die Tatverdächtige erwirkt, der am 10. April vollzogen worden sei. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde unter anderem auch ein mutmaßliches Tatwerkzeug sichergestellt, so die Behörden.
Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Pforzheim gegen die 23-Jährige, insbesondere auch hinsichtlich des Tatmotivs und die Höhe des entstandenen Schadens, sollen derzeit noch andauern.

