IMG_2797
Ein Schild am Eingang informiert über die vorrübergehende Schließung. 

Pforzheimer Emma-Jaeger-Bad evakuiert – Schäden entdeckt

Pforzheim. Abruptes Ende der Badefreude: Pforzheims Bäderchef Bernd Mellenthin ließ das Emma-Jaeger-Bad am Dienstag gegen 19 Uhr evakuieren, das sonst um 22 Uhr geschlossen hätte. „Wegen technischer Probleme“ wie ein Zettel an der Eingangstür kund tat. Tatsächlich sind es nach PZ-Informationen Risse am Beckenkopf, die nun eingehend untersucht werden, deshalb bleibe das Hallenbad am Mittwoch geschlossen.

Laut Stadt musste das Emma-Jaeger-Bad gestern als Vorsichtsmaßnahme kurzfristig geschlossen werden. Grund dafür war ein neues Schadensbild in Form einer feuchten Stelle am Beckenkopf, also an der obersten Kante um das Becken, wo sich auch die Abflusskante befindet.

Dies deutet darauf hin, dass es Undichtigkeiten im Bereich des Beckenkopfes gibt. Nun gilt es herauszufinden, wo diese herkommen und wie sie sich auswirken könnten. Die Stadtverwaltung sei sich der baulichen Unzulänglichkeiten rund um das Emma-Jaeger-Bad bewusst, daher wolle man besondere Vorsicht walten lassen und gründliche Ursachenforschung durchführen.

Zur Erforschung der Ursachen und potentieller Auswirkungen bleibt das Bad zunächst am Mittwoch geschlossen. Die laufenden Untersuchungen werden zeigen, wie schnell sich ein Befund ermitteln lässt und wie schwer die Schäden sind. Zum Zeitpunkt der Schließung waren laut Badebetrieb etwa 70 Gäste anwesend.