Zunächst werden Fahrzeuge am Bahnhofsvorplatz die Abbiegespur Richtung Schloßberg weiterhin nutzen können. Anders als geplant, wird sie erst im kommenden Jahr gesperrt und dann zu einem breiteren Gehweg umfunktioniert. Foto: Ketterl
Pforzheim
Pforzheimer Gastronomen erneut vertröstet: Umbau des Bahnhofsvorplatzes verschoben
  • Anke Baumgärtel

Pforzheim. Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes verzögert sich abermals. Eigentlich hätten die Arbeiten schon im kommenden Monat beginnen sollen. Nun habe man die Sanierung der Luisenstraße und die Vergrößerung des südlichen Fußgängerbereichs ins erste Halbjahr 2019 verschoben, so der städtische Pressesprecher Stefan Baust auf PZ-Nachfrage. Grund sei der derzeitige Schienenersatzverkehr zwischen Pforzheim und Karlsruhe.

Eine große Überraschung ist das für die anliegenden Gastronomen wie Michael Ketterer, Betreiber des anliegenden „Schlosskellers“, nicht. Es ist nicht das erste Mal, dass die Baumaßnahme verschoben wird: Eigentlich hätte es schon im Sommer 2015 losgehen sollen. Damals scheiterte es an den „komplexen Anforderungen in Bezug auf den Busverkehr“, so Baust. Weil sich kein passendes Angebot fand, wurde auch 2016 nichts daraus. Daraufhin wurde der Gehwegumbau mit der Instandsetzung der Luisenstraße zwischen Museumstraße und Schloßberg zu einem Projekt zusammengefasst. Doch auch 2017 musste eine Ausführung verworfen werden, die Christophallee hatte Vorrang.

„Eine Umsetzung im ersten Halbjahr 2019 wird zwingend angestrebt, um zusätzliche Verkehrsbehinderungen im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen für die Enztalquerung der A8 zu vermeiden“, stellt Baust nun in Aussicht. Inklusive neuem Asphalt und dem barrierefreien Ausbau des Platzes rechne die Stadt mit Gesamtkosten von 700.000 bis 750.000 Euro.

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