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Auf Instagram ist der Pforzheimer Jugendgemeinderat schon aktiv.  Foto: Screenshot PZ-news 

Pforzheimer Jugendgemeinderat will mit neuer Homepage punkten

Pforzheim. Mit einer eigenen Homepage möchte der Jugendgemeinderat in Zukunft über seine Arbeit berichten und weitere Themenfelder anstoßen. Dies beschloss das Gremium bei der Sitzung am Donnerstag einstimmig und folgte dem Antrag von Yasin Gürbüz. Zuvor wurde der Antrag bereits innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Digitales diskutiert.

„Es ist wichtig, dass wir eine Webseite haben, die Jugendliche anspricht“, so Leon Meyer. Aus seiner Sicht müsse die Seite Partizipationsmöglichkeiten beinhalten, bei denen Jugendliche außerhalb des Rats ihre Wünsche äußern können. Zudem sei es laut Meyer wünschenswert, dass Akteuren, die sich für die städtische Jugendarbeit einsetzen, mit der Internetseite eine Plattform geboten werde. Paul Jenisch, Präsidiumsvorsitzender, sprach sich eindeutig für eine eigene Seite aus, aber gab zu bedenken, dass man sich an die Gestaltung der städtischen Seite halten müsse und diese einen Vertrag mit einer Agentur habe. Trotz des hohen Aufwands und vieler ungeklärter Fragen müsse solch eine Aufgabe in Angriff genommen werden.

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Instagram weiter genutzt

Neben der neuen Homepage soll auch Instagram weiterhin als Informationskanal des Jugendgemeinderats dienen. Zusätzlich folgte das Gremium dem Antrag von Yasin Gürbüz über einen eigenen Podcast. In audivisueller Form sollen Themen in „lockerer Art“ angesprochen werden. Dabei sei auch angedacht, ein Gespräch mit Oberbürgermeister Peter Boch zu führen. Meyer ließ durchblicken, dass es möglich sein, den Podcast in die neue Homepage einzugliedern.

Fahrrad-Stationen

Mit zwei neuen Fahrrad-Reparatur-Stationen möchte der Rat zur Förderung der Fahrradinfrastruktur beitragen. „Der Antrag impliziert nicht, dass wir von heute auf morgen eine Fahrradstadt werden, aber dies ist ein Schritt in die richtige Richtung“, meint Meyer. „Ich gehe davon aus, dass das Fahrrad in der Zukunft einen wichtigen Faktor als Verkehrsmittel einnehmen wird“, so Meyer weiter. Die Stationen sollen am Enzauenpark und am Messplatz errichtet werden und bei Pannen eine schnelle Hilfe sein. Den Bau soll der Technische Dienst übernehmen.

Stefan Meister

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