
Pforzheim. Alle zwei Sekunden stirbt auf der Welt jemand, der durch eine einfache Operation hätte gerettet werden können. Er hatte keinen Zugang zu sicherer und bezahlbarer chirurgischer Versorgung. Rund 18 Millionen Menschen müssen so jedes Jahr aufs Neue ihr Leben lassen. Diese immens hohe Zahl der Weltgesundheitsorganisation macht einen – traurig. So geht es auch Tabea Schuderer. Denn für die Pforzheimerin ist das weitaus mehr als nur eine Ziffer oder graue Theorie. Sie erlebt regelmäßig, wie es ist, wenn man solchen Menschen helfen kann, zu überleben und ein besseres Leben zu führen. Die 33-Jährige aus Huchenfeld arbeitet bei der internationalen Hilfsorganisation Mercy Ships und liegt mit ihrem Hospitalschiff derzeit in der Hafenstadt Toamasina auf Madagaskar vor Anker.
Schuderer hat ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Siloah St.
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