Pforzheim/Berlin. Sie hatte sich in der Coronazeit als Pandemiebeauftragte hervorgetan. Am Donnerstag ist Professorin Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth (Archivfoto: Meyer) zur Bundesvorsitzenden des Hausärzteverbands gewählt worden.
Bereits seit Herbst hatte die Pforzheimer Allgemeinmedizinerin die Rolle der ersten Stellvertreterin inne. Die Delegierten stimmten beim 44. Hausärztinnen- und Hausärztetag in Berlin nun für eine Doppelspitze. Diese bildet die Huchenfelderin ab sofort mit dem bisherigen Vorsitzenden Dr. Markus Beier. Zuvor hatte sich der Hausärzteverband Baden-Württemberg, dem Buhlinger-Göpfarth bereits seit Frühjahr 2022 vorsitzt, im März 2023 als erster Landesverband für ein Führungsduo (mit Dr. Susanne Bublitz aus Pfedelbach) entschieden. Ein „Erfolgsmodell“, das nun auch auf Bundesebene zum Tragen kommt.
„Dr. Markus Beier und ich bilden ein starkes Team als Bundesspitze“, wird die Pforzheimerin in einer Mitteilung zitiert.
Gemeinsam habe man bereits viel erreichen und den Hausärztinnen und Hausärzten eine starke Stimme geben können. Zuletzt hatte sich Buhlinger-Göpfarth für klimaresiliente Versorgung und Klimaschutz starkgemacht. Auch hier war der Landesverband mit gutem Beispiel vorangegangen. Die Tätigkeit in der Hausarztpraxis ist ihr nach wie vor wichtig, dort sei sie nah an den Menschen, sagt sie.

