Ihre Herzen schlagen für die Mess: Schausteller Dieter Seyfert, Sozialarbeiter Bernd Schön, Schausteller Karl Müller, Marktmeister Marc Pfrommer und der Erste Bürgermeister Roger Heidt (von links).
Animationen und Live-Shows sorgen für gute Laune und Südsee- Gefühle in der Erlebniswelt „Big Bamboo“. Veranstalter
Pforzheim
Pforzheimer Messe lockt mit spaßiger Vielfalt und einer Weltneuheit
  • Claudius Erb

Pforzheim. Weltrekord und Weltpremiere: „Infinitiy“ spielt im Wortsinn eine überragende Rolle bei der Pforzemer Mess. Doch das gigantische Loopingkarussell mit einer Flughöhe von 64 Metern (die PZ berichtete) ist längst nicht der einzige Magnet, der Freunde des kollektiven Vergnügens ab 10. Juni magisch auf den Messplatz ziehen wird.

Neben Laufgeschäften wie „Magic House“ und weiteren spektakulären Bahnen und Buden gibt es auf der Pforzemer Mess ein vielfältiges Begleitprogramm – unter anderem mit einem Hochkaräter der Volksmusik. Patrick Lindner („Die kloane Tür zum Paradies“) wird am Eröffnungsfreitag ab 20.15 Uhr sein neues Album „Mittenrein ins Glück“ präsentieren und das Festzelt bei freiem Eintritt zum Brodeln bringen. Zuvor nimmt – nach einem Auftritt des Volksmusik-Newcomers Andreas Hastreiter – OB Gert Hager den Fassanstich vor.

Die Stadtwerke Pforzheim (SWP) sorgen dafür, dass schon die An- und Abreise zur Gaudi wird. Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr pendelt wieder die SWP-Bimmelbahn kostenfrei im 30-Minuten-Takt zwischen Mess und Marktplatz.

Mit der Mess spiele Pforzheim in der „Champions League“, so Schausteller-Sprecher Dieter Seyfert: „Veranstaltungen wie diese kann man in Deutschland an einer Hand abzählen.“ Hier sei „die Welt noch in Ordnung“, bekräftigte Müller. Wieder rechne man mit insgesamt 250.000 Besuchern.

Wie begehrt die Plätze sind, führt die Zahl von 562 Bewerbern vor Augen. 112 Betriebe erhielten den Zuschlag – 67 Schausteller und 45 Krämermarkt-Händler. Zu erleben ist laut dem städtischen Marktmeister Marc Pfrommer „das Beste, was in Deutschland unterwegs ist“. Er hebt neben „Infinity“ die Erlebniswelt „Big Bamboo“ hervor, die für „Südsee-Feeling“ sorge. Spritzige Schussfahrten sind in der Wildwasserbahn „Piraten Fluss“ möglich. Im „Voodoo-Jumper“ ist in hängenden Gondeln der freie Fall zu erleben.

Die Schausteller zeigen sich großzügig – nicht nur bei den zwei Werbeaktionen in der City, bei denen Gratistickets und Geschenke im Wert von insgesamt 4000 Euro unters Volk gebracht werden. Halbe Fahrpreise für alle und weitere Rabattaktionen gibt es am auf Mittwoch vorverlegten Familientag. Dass sich alle Besucher sicher fühlen und Jugendliche nicht wie andernorts über die Stränge schlagen, dafür sorgen ein Präventionsprogramm (die PZ berichtete) und Streetworker. „Toll bewährt“ habe sich dieses Konzept, freut sich der Erste Bürgermeister Roger Heidt, es gebe in Sachen Gewalt keine Probleme mehr.

Die Mess dauert vom 10. bis 19. Juni. Sie beginnt sonntags um 11 Uhr, werktags um 12 Uhr und ist freitags und samstags bis 24 Uhr, an den übrigen Tagen bis 23 Uhr geöffnet.

Infos gibt es auch auf www.pforzemer-mess.de

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