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Die Goldschmiedeschüler Finn Seiler, Luisa Ribeiro, Alisa Ring und Rebekka Meier (von links) haben ihre Eindrücke von Pforzheim in diesem Mobile verarbeitet.  Foto: Moritz 
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Pforzheim, die nüchterne Autostadt: Auch dieses Motiv ist zu bestaunen.  Foto: Moritz 

Pforzheimer Schloßkirche brezelt sich auf - trotz Corona den Zauber des Advents erleben

Pforzheim. „Aufgebrezelt“ heißt die adventliche Schau, die die Schloßkirche – zugleich Ökumenische Citykirche – in einen Parcours für große und kleine Entdecker verwandelt. Dort sind von 24 Goldschmiedeschülern geschaffene Mobiles zu bestaunen, die dafür mit dem Zeichenblock die Stadt erkundet und dann plastische Modelle gesägt und genietet haben.

Aber auch Stall, Krippe und Stern sind zu entdecken. Und es ist unter anderem zu erfahren, wie Engel sich aufbrezeln. Besucher erhalten außerdem Antworten auf die Frage, welche Farben, Symbole und Rituale der Advents- und Weihnachtszeit zur Zierde gereichen.

Ein Team um Pastoralreferent Tobias Gfell, Pfarrerin Heike Reisner-Baral und Andrea Pfrommer, die Projektleiterin der Citykirche, hat abermals Sehenswertes ersonnen und gestaltet – trotz aller Unbilden der Pandemie.

Wie Gfell erläutert, sollen Erwachsene wie Kinder unterhaltsame und tiefsinnige Stationen ausprobieren und betrachten können. Schon seit 2005 setze sich hier die Ökumenische Citykirche mit großem Engagement dafür ein, Menschen in und um Pforzheim „ein paar gute Gedanken im Advent mit auf den Weg zu geben“. Viele Gruppen, vor allem Schulen und Kindergärten, hätten sich sehr darüber gefreut, dass wieder Führungen angeboten werden, was im Vorjahr coronabedingt nicht möglich war. Dennoch hätten nun einige Gruppen wieder absagen müssen, und die zu erwartenden weitergehenden Verordnungen würden die Möglichkeiten der Teilnahme weiter beeinflussen. „Zudem rechnen wir damit, dass Absagen kurzfristig eintreffen, wenn ein Kind in der Schule am Führungstag positiv getestet ist“, so Gfell, der zugleich betont: „Wir sind froh, dass die Kinder weiter in den Kindergarten und in die Schule gehen können, und möchten unser Angebot für sie so lange wie möglich aufrechterhalten.“

Von diesem Mittwoch an bis zum 16. Dezember finden rund 40 der ursprünglich geplanten 55 Führungen statt. Frei zugänglich ist die Schau am Samstag, 4. Dezember, von 14 bis 16 Uhr und am Samstag, 11. Dezember, mit offener Führung ab 14 Uhr; es gilt 2 G-plus. Der Eintritt ist frei.

Claudius Erb

Claudius Erb

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