Pforzheim/Antwerpen. Am vergangenen Wochenende war eine kleine, aus Freunden bestehende Rennradgruppe aus Pforzheim am Start der Flandern-Rundfahrt. Sie fuhren die „Ronde“ am Vortag des Profirennens mit Start in Antwerpen, aber die gleiche holperige und harte Strecke mit einer Länge von 233 Kilometern. Unterwegs waren sie mit 16 000 Radsport-Begeisterten aus unter anderem Belgien, Holland, Italien und England.
Das Wetter war typisch Flandrien, also Nieselregen und nicht allzuviel Sonne. Charakteristisch für dieses Rennen ist das Kopfsteinpflaster, worüber die Fahrer knackige und bis zu 18 prozentige Steigungen, sogenannte Hellingen bezwingen mussten. Bei den berühmten Anstiegen, wie „Muur van Geraardsbergen“ oder „Oude Kwaremont“ haben viele Zuschauer die enorme Menge an Radfahrern angefeuert, da hier besonders gelitten wurde.
Aber, geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid und so konnte auch hier die Pforzheimer Gruppe stets Spannung auf der Kette halten, wobei es bei den letzten knackigen Anstiegen ordentlich in den Waden gebrannt hat. Nach 233 Kilometern war es geschafft, endlich über die Ziellinie ohne Stürze oder Pannen. Am Zielort Oudenaarde wurde dann mit einem typischen belgischen Bier angestoßen, egal ob man ein bisschen früher oder später ins Ziel gerollt war.

