Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne, links) lobte den neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Pforzheim als vorbildliche Drehscheibe für den öffentlichen Personennahverkehr.

Ketterl
Pforzheim
Pforzheims neuer Zentraler Omnibusbahnhof verzückt Verkehrsminister Hermann
  • Claudius Erb

Pforzheim. Oberbürgermeister Gert Hager sprach von einem bedeutenden Ereignis für die Stadt. Der Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bezeichnete den ZOB als „Quantensprung für Pforzheim und die Region“. Hunderte Besucher haben am Samstag die offizielle Einweihung des Zentralen Omnibusbahnhofs miterlebt.

Lob erntete die futuristische Architektur, vor allem aber auch das deutliche verbesserte Angebot im öffentlichen Personennahverkehr. Mit dem Durchschneiden eines Bandes wurde der Weg freigemacht für den ÖPNV der Zukunft. Laut Hager ist unmittelbar beim Hauptbahnhof eine Drehscheibe für Pforzheim, den Enzkreis und die gesamte Region entstanden. Zudem sei der ZOB ein überzeugendes Bauwerk, das das Stadtbild präge. Entstanden sei "ein wahrhaft gelungenes Tor zur Stadt".

Ihm sei im ganzen Land kein weiterer ZOB dieser Größe bekannt, betonte Minister Hermann. Pforzheim, das zuvor drei dezentrale Busbahnhöfe hatte, verfüge nun über eine echte Drehscheibe für moderne Mobilität.

Schon zu dem von der Big Band der Feuerwehr begleiteten Festakt waren rund 500 Besucher gekommen. Hunderte nutzten im Anschluss die Möglichkeit, sich an Ständen zu informieren, in Oldtimer-Bussen durch die Stadt kutschieren zu lassen und sich selbst ein Bild zu machen von ihrem ZOB.

Beinahe 15 Millionen Euro hat er gekostet, drei Millionen Euro steuerte das Land an Zuschüssen bei. Der ZOB bietet 13 barrierefreie Bussteige mit Fahrtgast-Infos in Echtzeit, 29 Abfahrtspositionen sowie barrierefreien Umstiegsmöglichkeiten zwischen Bus und Bahn.

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[Bildergalerie] Richtungsweisend: Pforzheim feiert neuen Zentralen Omnibusbahnhof