Pforzheim. Den seit 1974 in Pforzheim als selbstständigen Schmuckdesigner tätigen Piet van den Boom (72) als umtriebig, ideenreich und schaffensfroh zu bezeichnen, wäre eine glatte Untertreibung. Davon zeugen nicht nur die künstlerische Gestaltung des diesjährigen OechsleFest-Glases mit dem gelernten Goldschmied Ferdinand Oechsle als Motiv. Oder seine Schmuckzeichnungen, die er dem Stadtarchiv überlassen hat, und vieles mehr.
Im Archiv einsehbar ist seit Dienstag sein „Schmuck-Gästebuch“: 109 Beiträge, teils selbst gestaltet, teils zusammengetragene Gedanken, Zeichnungen, Skizzen oder Fotografien, die von der Beziehung der Menschen zu Schmuck künden – „eine emotionale Momentaufnahme mit Blick auf das Jubiläum 250 Jahre Goldstadt“, sagt der Künstler.
Im Beisein von Archivleiterin Klara Deecke, Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Jubiläums-Koordinator Gerhard Baral blättert Piet van den Boom vorsichtig Seite um Seite des gebundenen großformatigen Buchs mit den eingeklebten Karten „Schmuck – persönlich“ um. Nach vorheriger Anmeldung kann jeder das Kompendium einsehen, lesen, was mehr oder weniger prominente Zeitgenossen zu Papier gebracht haben.
Seit 2011 sei er mit der Idee schwanger gegangen, 2014 begann der mehrfach preisgekrönte Schmuckdesigner, Menschen anzuschreiben – „und im Herbst vor zwei Jahren stand er bei uns im provisorischen Büro und sagte: ,Ich hab’ da ein paar Ideen.’“, erinnert sich Gerhard Baral.
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