Hohenwart ist in Bewegung – und dies nicht nur im übertragenen, sondern künftig auch im wörtlichen Sinne. Ein Trampolin im Schulhof soll dem Nachwuchs auf die Sprünge helfen. Es war eines der bestimmenden Themen in der Sitzung des Ortschaftsrats.
Bei einer Enthaltung votierte das Gremium dafür, eine Spende des Fördervereins der Grundschule über 1700 Euro anzunehmen. Sie soll den Grundstock bilden für das Sportgerät. Weil das Trampolin bodeneben geplant ist – das Sprungfeld wird über ein Loch gespannt –, sind insgesamt rund 7000 Euro vonnöten. Weitere Spenden sollen gesammelt, und auch aus dem Zuschuss der Stadt an Hohenwart soll Geld bereitgestellt werden. Ortsvorsteher Karl Schröck rechnet damit, dass es gut zwei Jahre bis zur Realisierung dauern wird.
Bewegung am Bau gibt es auch. Einstimmig signalisierte das Gremium sein Wohlwollen für ein Gewächshaus, das ein Hohenwarter im Bereich „Im Grund“/Jägerwiesenweg errichten will. Es liegt außerhalb der Bauflucht, aber innerhalb des privaten Grundstücks und ist eigentlich genehmigungsfrei. Nun wird der direkte Anwohner gehört.
Schnell erhört wurde der Antrag eines anderen Bauherren. Laut Schröck lag die Baugenehmigung bereits nach vier Wochen vor. Ein Einfamilienhaus mit der Nummer 38 entsteht an der Schellbronner Straße. Auch gleich gegenüber tut sich was; dort werden drei Doppelhäuser errichtet. Er sei dankbar, dass Besitzer, die selbst nicht bauen wollten, ihr Grundstück verkauften und so eine Bebauung ermöglichten, betonte Schröck.
Tiefbauarbeiten haben in der Unterreichenbacher Straße begonnen. Dort werden Glasfaserkabel verlegt. Da im Gehweg und am Straßenrand und später auf dem Feldweg im Wald gearbeitet wird, halten sich die Beeinträchtigungen für Autofahrer in Grenzen. Fragen warf die Tatsache auf, dass jüngst entlang der Landstraße von Huchenfeld nach Hohenwart Reinigungsarbeiten liefen – kurz nach der Vereinsputzete. Im ersten Halbjahr sei dagegen nichts getan worden. Eine bessere Koordinierung durch die Stadtverwaltung wünscht sich das Gremium.
Eine Terminverschiebung wurde vermeldet. So finden das Gedenken an Gestorbene und die Ehrung von Opfern der Weltkriege auf dem Friedhof nicht an Allerheiligen, 1. November, sondern am Volkstrauertag, 13. November, statt. Der vorangehende Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr.
