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Mindestens zwei junge Männer mussten bei der Schlägerei am Leopoldplatz aufs Polizeirevier gebracht werden. Einer musste die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen. © Ruf
Nicht nur Übeltäter mussten von der Polizei gebändigt werden, auch Schaulustige wurden zurückgedrängt. © Ruf
06.03.2019

Polizei-Großeinsatz unterbindet Massenschlägerei am Leopoldplatz

Pforzheim. Schon wieder blinkte ein Blaulicht-Meer vor der Schlössle-Galerie am Leopoldplatz. Schon wieder war eine Schlägerei der Anlass für diesen Großeinsatz. Um 18.39 Uhr ging der Alarm bei der Polizei ein.

Anfangs sah es so aus, als würden sich zwei Jugendliche mit Migrationshintergrund prügeln, dann hieß es, dass sich aus der umstehenden Menge heraus eine Massenschlägerei entwickeln könnte, wie es hier in jüngster Vergangenheit nicht zum ersten Mal der Fall gewesen wäre. Wenig später trennte die Polizei mit massivem Einsatz von Beamten und Diensthunden die Streithähne und ihre Unterstützergruppen.

Bildergalerie: Polizei verhindert Massenschlägerei am Leo

Die Polizei spricht von 100 bis 150 Personen, die im von einer aggressiven Stimmung geprägten Umfeld der Schlägerei anzutreffen waren. Was genau vorgefallen ist und wer wen und warum geschlagen hat, dürfte sich wohl erst am Donnerstag herausstellen. Wenn denn genug neutrale Zeugen gefunden werden, beziehungsweise wenn die von der Polizei notierten Personen etwas zur Tat aussagen wollen. Zwei junge Männer wurden mit aufs Revier genommen, einer verbrachte zumindest die Nacht in der Gewahrsamszelle. Die Beamten stellten mehrfach die Personalien von möglichen Tatverdächtigen oder sich aggressiv gebärdenden Jugendlichen fest und sprachen eine Reihe von Platzverweisen aus.

Mindestens acht Streifenwagen, zum Teil auch von umliegenden Revieren aus dem Enzkreis, und zwei Mannschaftswagen waren an den Leopoldplatz geeilt. Erste Schätzungen gingen von zwei Dutzend Polizisten aus, es könnten aber auch deutlich mehr gewesen sein. Die Beamten hatten nicht nur mit den Konfliktparteien zu tun, sondern mussten auch Schaulustige zurückdrängen, um weitere Übergriffe unter den aggressiven Jugendlichen oder Attacken auf die Polizei zu verhindern.

An der Wand der Deutschen Bank hatte die Polizei acht Personen aufgereiht, die zwecks weiterer Ermittlungen aus den Gruppen herausgefischt wurden. Diese wurden unter anderem mit  Polizeihunden am Weglaufen gehindert, wobei auch hier hitzköpfige Streithähne nach einer überraschenden Attacke noch einmal getrennt werden mussten.

wurst
07.03.2019
Polizei-Großeinsatz unterbindet Massenschlägerei am Leopoldplatz

"wobei auch hier hitzköpfige Streithähne"... wie süß. Das sind brutale Schläger liebe Leute, denen es völlig egal ist, wen sie wie schlimm verletzen. Heute rennen die wieder frei rum und das Spiel geht von neuem los. Ein Grund mehr für mich, weiterhin Onlineshopping zu betreiben und mich aus Innenstädten fernzuhalten. Und wehe, der lokale Handel fängt wieder das Heulen an... traut sich halt keiner, sich offen gegen das Problemklientel zu äussern. Die Verharmlosung bei solchen Vorfällen finde ...... mehr...

Schneefuchs
07.03.2019
Polizei-Großeinsatz unterbindet Massenschlägerei am Leopoldplatz

Wer sich so benimmt hat sein Asylrecht verwirkt. Jetzt müssen von Seite der Politik endlich Taten folgen sonst ist das Wasser auf die Mühlen der AFD. Da hat aber wahrscheinlich keiner den Arsch in der Hose was zu tun. Vieleicht Herr Hück ????? mehr...

Realist01
07.03.2019
Polizei-Großeinsatz unterbindet Massenschlägerei am Leopoldplatz

Das ist die so häufig in linken Kreisen gelobte Vielfalt, die jetzt eben auch vielfältige Schlägereien mit sich bringt.:rolleyes: mehr...

Faelchle
07.03.2019
Polizei-Großeinsatz unterbindet Massenschlägerei am Leopoldplatz

Wenn dieser Leopoldsplatz so ein Schmelztiegel ist, wieso ist die Stadt nicht in der Lage, einen Security-Service zu beauftragen, der dort ständig präsent ist und oftmals eine Escalation im Vorfeld vermeiden kann und die Polizei nur in außer Kontrolle geradenen Situationen anfordert. Bei Großveranstaltungen und Sauf-Festen funktioniert das auch. mehr...