Pforzheim. Groß war am Donnerstagmittag die Freude einiger Schüler des Hilda-Gymnasiums, das schriftliche Abitur zu großen Teilen hinter sich zu haben. So groß, dass diese – aller Corona-Regeln zum Trotz – wohl geteilt werden musste. Das wiederum rief die Polizei auf den Plan. Deren Auftauchen sorgte dann für ein abruptes Ende der feuchtfröhlichen Zusammenkunft.
„Zehn Personen“, so die Pressestelle des Polizeipräsidiums Pforzheim, habe die Streife kurz nach 14 Uhr vor Ort noch feststellen können. Etwa 20 weitere Schüler seien jedoch eiligst verschwunden, als sie die Beamten gesehen hätten. Augenzeugen berichten von deutlich mehr Abiturienten, die ab etwa 13 Uhr auf den Stufen zur Schule auf die Prüfungen anstießen. Schon bevor die Polizei, die durch eine ihrer Streifen auf die Ansammlung aufmerksam geworden war, die Feier auflöste, hatte Hilda-Rektorin Edith Drescher den Schülern die Party auf der Treppe „vehement untersagt“, wie sie erklärt. Anschließend sei sie in einer Konferenz gewesen und habe nicht mitbekommen, dass die Polizei kam. Seit Jahren habe es laut Drescher keine Feiern mehr vor der Schule gegeben – „in diesem Jahr fand ich den Hinweis obsolet“, so Drescher. Über die Konsequenzen werde sie sich Gedanken machen.
Die Polizei beließ es bei einem Platzverweis und einem „erzieherischen Gespräch“, wie eine Pressesprecherin erklärt.
Mehr über den Einsatz. lesen Sie am Freitag, 29. Mai, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

