Pforzheim. Am Samstagnachmittag, gegen 17 Uhr, hat eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Pforzheim-Nord einen 29-jährigen Mann in der Tiergartenstraße angehalten, der mit seinem BMW in Pforzheim unterwegs war. Dies teilen die Beamten am Montagmorgen in einer Pressemeldung mit.
Ein während der Kontrolle durchgeführter Atemalkoholvortest bei dem Mann habe einen Wert von mehr als zwei Promille ergeben. Der 29-Jährige musste eine Blutprobe sowie seinen Führerschein abgeben, heißt es weiter. Es erwarte ihn eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.


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Allgemeine Hinweise der Polizei
Ab 0,3 Promille könne von einer sogenannten "relativen Fahruntüchtigkeit" gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, habe die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Ab 1,1 Promille werde bei Autofahrern im öffentlichen Straßenverkehr von "absoluter Fahruntüchtigkeit" gesprochen. Die Folgen seien in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.


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Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt, so die Pressemitteilung weiter. Menschen unter Alkoholeinfluss würden weniger gefahrenbewusst handeln und seien risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steige das Unfallrisiko um das 12-fache. Weitere Informationen gibt es im Internet.

