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Rektorin Rebecca Stralendorff, Peter Ludwig von der Verkehrswacht, Thomas Neumann von der Verkehrsprävention und Daniela Vogel, Vorsitzende der Verkehrswacht (von links) mit den neuen Erstklässlern der Grundschule Huchenfeld. Foto: Späth
Rektorin Rebecca Stralendorff, Peter Ludwig von der Verkehrswacht, Thomas Neumann von der Verkehrsprävention und Daniela Vogel, Vorsitzende der Verkehrswacht (von links) mit den neuen Erstklässlern der Grundschule Huchenfeld. Foto: Späth
17.09.2017

Polizei verteilt Reflektoren für Kleidung und Schulranzen an Erstklässler

Pforzheim-Huchenfeld. Mit ihren bunten Schultüten waren die 35 Erstklässler, die am Samstag in der Grundschule Huchenfeld eingeschult wurden, kaum zu übersehen. Der Schulweg birgt für die Schulanfänger jedoch vor allem in der kommenden, dunklen Jahreszeit einige Gefahren. Um den Weg zur Schule für die Erstklässler möglichst sicher zu machen, setzen sich die Verkehrswacht Pforzheim und Enzkreis sowie die Polizei ein.

Erkennbarkeit ist wichtig

Insgesamt 3000 Reflektoren für Kleidung und Schulranzen verteilten sie an die Erstklässler in Pforzheim und dem Enzkreis. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Peter Ludwig und der Unterstützung von Polizist Thomas Neumann von der Verkehrsprävention verteilte Daniela Vogel, erste Vorsitzende der Verkehrswacht, die Reflektoren an die Huchenfelder Erstklässler. „Unser oberstes Ziel ist es, dass alle Schulkinder gesund zur Schule und zurück kommen. Dazu müssen die Schüler sichtbar und die Straßen sicher gemacht werden“, sagte Vogel bei der Einschulungsfeier in der Hochfeldhalle. Thomas Neumann gab den besorgten Eltern hilfreiche Tipps mit auf den Weg. Zunächst sei die Erkennbarkeit der Kinder sehr wichtig. Helle Kleidung sowie Reflektoren sorgen dafür, dass Autofahrer die Erstklässler auch im dunkeln frühzeitig erkennen. Es sei außerdem ratsam, den Schulweg gemeinsam mit den Kindern zu üben. Dabei sollte bedacht werden, dass Kinder im Gegensatz zu Erwachsenen nicht auf einen Erfahrungsschatz zurückgreifen können und daher oft anders entscheiden als ihre Eltern. Aufgrund ihrer Größe sind sie außerdem nicht in der Lage, über ein geparktes Auto hinweg zu blicken. Neumann rät den Eltern, sich selbst auf die Perspektive der Kinder zu begeben, um ihre Sicht der Dinge besser zu verstehen. Dabei sollten die Kinder selbst eigenverantwortliche Entscheidungen treffen dürfen, und diese ihren Eltern erklären. Nur so könnten die Kinder später auch alleine richtig reagieren.

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