Pforzheim/Calw. Zwei CDU-Arbeitskreise haben sich mit dem Thema „Polizeipräsidium Pforzheim“ befasst. Rede und Antwort stand unter anderem der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke (Calw). Er rechtfertigte die Entscheidung, die Direktion und einen Großteil der Kripo in der Hesse-Stadt unterzubringen statt im Oberzentrum Pforzheim.
Das sei dem regionalen Denken und dezentralen Strukturen geschuldet. Dafür hatte er sich die Kritik von Hans-Ulrich Rülke (FDP) eingehandelt. Der beklagte, dass der Sitz der Kriminalpolizeidirektion nicht am Präsidiumssitz in Pforzheim sein wird, sondern im eher beschaulichen Calw. Blenke – dessen Wahlkreis das ist – macht übergeordnete Interessen für diese Entscheidung verantwortlich, spricht auch an diesem Abend in der „Müssle Weinbar“ am Leo von „regionalem“ statt Pforzheimer Kirchturmdenken und „dezentralen Strukturen“ – auch wenn er „Verständnis für die Pforzheimer Sicht“ habe.
Immerhin beruhigt Blenke verbleibe im Oberzentrum ein starkes Kriminalkommissariat, der Kriminaldauerdienst, der Staatsschutz und das Führungs- und Lagezentrum. Alles andere wandert nach Calw: knapp 200 Vollzugsdienststellen plus 45 weitere Nichtvollzugs-Arbeitsplätze.
Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

