Keinesfalls wird das ehemalige Postgebäude an der Luisen-/Bahnhof-/Kiehnlestraße ausreichen, um alle in Pforzheim stationierten Polizeibeschäftigten unterzubringen. Foto: Ketterl
Noch ist ein Fragezeichen hinter dem Gebäude Bahnhofstraße 22: Taugt das ehemalige Revier Nord zumindest als Interimslösung? Foto: Meyer
Pforzheim
Polizeipräsidium Pforzheim ab 2020 mit rund 1000 Beschäftigten
  • Olaf Lorch-Gerstenmaier

Pforzheim/Calw. Unter 1200 Polizisten ein Präsidium? „Geht gar nicht“, hieß es zu Zeiten des vormaligen Landesinnenministers Reinhold Gall (SPD) und seiner Polizeiexperten. Bekanntlich war das unter anderem der Grund, weshalb es 2014 zu keinem Polizeipräsidium im Nordschwarzwald mit Sitz in Pforzheim gab.

Andere Regierung, andere Schlüsse: Nun kriegt Pforzheim ab 2020 „sein“ Präsidium – zusammen mit dem Enzkreis und dem Kreis Calw – und nach Informationen aus dem internen Polizei-Newsletter, herausgegeben vom Gesamtverantwortlichen Polizeipräsidenten Ekkehard Falk, genau 1028 Stellen, davon 198 Kripo-Beamte (die wohl zu rund 40 Prozent in die neu zu gründende Kriminalpolizeidirektion nach Calw gehen) und rund 155 Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Bleiben 675 Vollzugsbeamte bei der Schutzpolizei. Zum Vergleich: Das um Pforzheim, den Enzkreis und den Kreis Calw „entschlackte“ Polizeipräsidium Karlsruhe wird 1621 Beschäftigte zählen, das Präsidium Konstanz-neu 1346 Stellen, das Präsidium Reutlingen 2017 und das Präsidium Ravensburg 1064.

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