Die Heinrich-Wieland-Schule soll im Rahmen ihrer umfassenden Sanierung auch als Pilotprojekt für die Digitalisierung an Schulen fungieren. Das hat der Chef des städtischen Gebäudemanagements, Thorsten Graf, in der Sitzung des jüngsten gemeinderätlichen Planungsausschusses gesagt.
Bei der Berufsschule gehe es darum, eine Fülle von Daten zu erheben. So interessiere etwa, wie viele Kabel die benötigten Datenmengen transportieren könnten oder ob es „smarte Lösungen“ gebe. In enger Abstimmung zwischen Schule, Amt für Bildung und Sport und Gebäudemanagement sowie Elektroplanern wird ein Gesamtvernetzungskonzept entwickelt. Ziel ist es, die Gewerbeschule insgesamt für die medientechnischen Herausforderungen infrastrukturell aufzustellen.
Diese von der ämter- und dezernatsübergreifenden Projektgruppe für die Digitalisierung der Schulen erarbeitete Vorgehensweise dient laut Stadt intern als Probelauf, um zu schauen, ob dieses Zusammenwirken der bau- und schulfachlichen Bereiche auch für die Entwicklung an anderen Schulen angewandt werden kann wie etwa bei der Sanierung des Reuchlin-Gymnasiums. Im laufenden Betrieb werden an der Heinrich-Wieland-Schule parallel insgesamt fünf Gebäudeteile in mehreren Bauabschnitten und in enger Abstimmung mit der Schule modernisiert.


