Pforzheim. Mit großen Schritten schreitet die das Projekt Kirchenentwicklung 2030 voran. Im Zuge dessen wird das Katholische Dekanat ab 2026 eine Pfarrei, die dann alle Seelsorgeeinheiten gemeinsam bildet, die bisher im Katholischen Dekanatsverband Pforzheim beheimatet sind.
So laufen die Vorbereitungen für ein Dekanatsfest am Sonntag, 20. Juli, bereits auf Hochtouren. Dort soll nicht der Abschied des Dekanats, das es mit der Entstehung der neuen Pfarrei nicht mehr geben wird, im Mittelpunkt stehen, sondern das gemeinsame Weitergehen. Deshalb entschied sich der Dekanatsrat für das Motto: „Im Neuen weitergehen“. Im Mittelpunkt des Festes wird ein Gottesdienst ab 11 Uhr in Sankt Franziskus mit Generalvikar Christoph Neubrand stehen.


Ein Katholik spricht erstmals in der Pforzheimer Synagoge
Angedacht ist, dass die Chöre des Dekanats gemeinsam im Gottesdienst singen, darunter das Chorprojekt von Sankt Antonius und Sankt Franziskus. Auch ein Anspiel wird es geben. Vorgesehen ist ebenso, die Missionen in den Gottesdienst einzubeziehen, die in die neue Pfarrgemeinde integriert und sichtbar werden sollen.
Erinnerung an Prägendes
Es wird ebenso an Personen erinnert, die das Dekanat prägten oder dort noch heute aktiv sind. Eine Ansprache wird auch Dekanatsratsvorsitzender Manuel Stoll halten. Parallel zum Gottesdienst, gibt es einen Kindergottesdienst.
Geplant ist beim Dekanatsfest mit vielfältigen Angeboten für große und kleine Gäste, auch ein Rückblick mit Bildern aus 96 Jahren Katholisches Dekanat Pforzheim. Fotos aus den letzten Jahrzehnten können bereits an Karl-Heinz Renner unter Karl-Heinz.Renner@web.de gemailt werden. Geplant ist auch eine Fotobox oder Fotostation, verknüpft mit Wünschen, Erwartungen und Hoffnungen für die neue Pfarrei. Auch Angebote für Kinder samt Kinderbetreuung wird es geben. Für das Essen, gerechnet wird mit mehreren Hundert Besuchern, sorgt ein Caterer.

