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Brötzingen Protest Geplantes Bordell
Brötzinger stehen hin, um ihren Unmut zu zeigen. Sie wollen nicht, dass auf dem Grundstück, das mit dem leerstehenden Häuschen beginnt, ein großes Laufhaus entsteht.
Röhr
Pforzheim
Protest gegen Sex-Haus: Warum in Brötzingen ein Bordell entstehen könnte, das keiner will

Pforzheim. Der Plan für ein neues Bordell – genauer: einen Terminbetrieb für sexuelle Dienstleistungen – treibt derzeit Brötzingen um. Beim kurzfristig anberaumten PZ-Ortstermin am Donnerstagmittag versammeln sich rund 50 erboste und besorgte Brötzinger vor der Büchenbronner Straße 24. Für diese Adresse – gegenüber und gleich nebenan Wohnhäuser, in der Nähe Kindergärten, Schulen, Pflegedienst und Lebenshilfe-Haus – liegt den Behörden eine entsprechende Bauvoranfrage vor. Sehr zum Unmut des Weststadt-Bürgervereins und der Anwohner, die um den Ruf des Viertels bangen. Dabei will der Mann hinter dem Vorhaben, der Pforzheimer Immobilienunternehmer Thomas Hewig, eigentlich gar kein Bordell betreiben – fühle sich aber von der Stadtverwaltung sozusagen dazu getrieben.

Geplant ist ein Neubau mit vier Geschossen und insgesamt 15 Zimmern, die zwischen 15 und 25 Quadratmeter groß sind. Diese sollen an selbstständige Prostituierte

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