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Die Abtreibungsgegner haben sich neben pro familia aufgestellt.
Die Abtreibungsgegner haben sich neben pro familia aufgestellt. © Foto: Ketterl
Edith Münch und Peter Benkner von der Beratungsstelle halten dagegen.
Edith Münch und Peter Benkner von der Beratungsstelle halten dagegen. © Foto: Ketterl
14.02.2018

Protestaktion gegen Abtreibungen vor pro familia

Pforzheim. Vor der Beratungsstelle pro familia demonstriert in den kommenden Wochen ein kleines Grüppchen gegen Schwangerschaftsabbrüche. Die Mitarbeiter von pro familia halten zum Schutz ihrer Klienten mit einem eigenen Infostand dagegen.

Es ist eine Entscheidung, die sich wohl keine Frau leicht macht: Behalte ich mein ungeborenes Kind oder treibe ich es ab? Hilfe bei dieser Frage gibt in Pforzheim die Beratungsstelle pro familia. Dort herrscht derzeit allerdings gewissermaßen ein Ausnahmezustand. Denn seit gestern hat sich eine kleine Gruppe ganz in der Nähe der Einrichtung aufgestellt, um unter dem Motto „40 days for life“ (zu Deutsch: 40 Tage für das Leben) gegen Schwangerschaftsabbrüche zu protestieren.

Rund fünf Wochen lang wollen Pavica Vosnovic und ihre Mitstreiter mit ihren Plakaten von 9 bis 13 Uhr an der Parkstraße stehen und beten. Die Aktion, die ihren Ursprung in den USA hat, wurde unter anderem bereits in Frankfurt und Wiesbaden gestartet. Edith Münch, Geschäftsführerin von pro familia Pforzheim, und Vorsitzender Peter Benkner sind wenig begeistert von der Demonstration in direkter Nachbarschaft zu ihrer Beratungsstelle. Sie sorgen sich um die Anonymität ihrer Klientinnen und fürchten, dass die Proteste abschreckend wirken können. Um dem entgegenzuwirken, haben sie einen eigenen Informationsstand an der Eingangstüre aufgestellt.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

PF-West
15.02.2018
Protestaktion gegen Abtreibungen vor pro familia

Gelten die 4 Leutchen wirklich als Demo? total überflüssiger Artikel, genauso überflüssig wie die "Demo" selbst, dafür gibt´s schließlich Gesetze. mehr...

Faelchle
15.02.2018
Protestaktion gegen Abtreibungen vor pro familia

Für Christen ist es unmöglich, Abtreibungen zu befürworten. Andererseits steht es ihnen nicht zu, Personen, die wieso auch immer, sich zu diesem Schritt entschieden haben, zu verurteile Meistens stehen schwere Schicksale dahinter und oftmals plagen sie hinterher schwere Gewissensbisse. Oftmals haben solche Bewegungen ihre Ursache aus radikalen evangelikalen Kreisen, teilweise militanten Bewegungen, die aus den USA überschwappen und mit Vorsicht zu genießen sind. Hinter den Outings "Mein Bauch ...... mehr...

OB-Kandidat
15.02.2018
Protestaktion gegen Abtreibungen vor pro familia

Man muss das garnicht an religiösen Einstellungen festmachen. Es gibt durchaus "weltliche" Rechtsauffassungen, die diese "Protestler" antreiben können. Diese Leute erinnern mit ihrem Protest daran, dass alleine in Deutschland jedes Jahr rund 100.000 legale Abtreibungen gibt. Dazu kommen nach Schätzungen noch eimal in jedem Jahr 170.000 bis 200.00 nicht ganz offizielle Abtreibungen hinzu. Darüber wird nicht viel geredet und auch nicht gerne berichtet. Es gibt viele verständliche Gründe, die ...... mehr...

Faelchle
15.02.2018
Protestaktion gegen Abtreibungen vor pro familia

Ich halte jedenfalls nichts davon, wenn man diese Leute an den Pranger stellt, meistens sind das Fundamentalisten, den unter den Frauen, die das beabsichtigen beabsichtigen, Angst v wollen. Die Abtreibung ist Tötung eines ungeborenen Lebens,, und jede Abtreibung ist eine zuviel, daran gibt es gar nichts zu rütteln und ist aus christlicher Sicht zu missbilligen, aber wie schon erwähnt, ich werde niemals diese Personen verurteilen. mehr...