Auch Baubürgermeister Tobias Volle steigt gerne aufs Rad. Beim Stadtradeln können alle Teilnehmer wieder Kilometer sammeln.
Röhr
Pforzheim
Radfahrer aus Pforzheim und Enzkreis machen sich stark für den Klimaschutz

Vom 25. Juni bis 15. Juli können Radfahrer in Pforzheim und Enzkreis übers „Stadtradeln“ wieder Kilometer für den Klimaschutz sammeln.

Pforzheim/Enzkreis. Pforzheim und der Enzkreis haben ihre Teilnahme am diesjährigen „Stadtradeln“ angekündigt. Bereits zum neunten Mal beteiligen sich beide Kommunen an der internationalen Kampagne des Klima-Bündnisses. Vom 25. Juni bis 15. Juli sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen und so Kilometer für ihre Kommune zu sammeln. Darauf weisen Stadt und Enzkreis in einer gemeinsamen Pressemitteilung hin.

Mit der Aktion soll das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel stärker in den Mittelpunkt rücken. Gleichzeitig sollen möglichst viele Menschen motiviert werden, das Rad häufiger in ihren Alltag zu integrieren. Neben dem Beitrag zum Klimaschutz und zur eigenen Gesundheit steht auch die Förderung des Radverkehrs in der Region im Fokus.

Mindestens drei Leute im Team

Interessierte können sich über die Internetseite www.stadtradeln.de oder über die kostenfreie Stadtradeln-App anmelden. Dort besteht die Möglichkeit, ein eigenes Team zu gründen oder sich einem bereits bestehenden Team anzuschließen. Die Teilnehmenden sammeln während des Aktionszeitraums Fahrten und Kilometer für Pforzheim oder den Enzkreis. Teams müssen aus mindestens drei Personen bestehen.

Bei der Prämierung setzt die Stadt Pforzheim erneut den Schwerpunkt auf die Anzahl der zurückgelegten Fahrten. Im Enzkreis spielen darüber hinaus die gefahrenen Kilometer eine wichtige Rolle. Die Organisatoren hoffen auf eine rege Beteiligung und zahlreiche Alltagsfahrten mit dem Fahrrad.

Mit der App unterwegs

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Stadtradeln-App. Mit ihr können die gefahrenen Strecken per GPS erfasst und automatisch dem jeweiligen Team gutgeschrieben werden. Darüber hinaus liefern die anonymisierten Daten Hinweise darauf, wie stark einzelne Strecken genutzt werden und an welchen Stellen es im Radverkehr möglicherweise Probleme gibt.

In Pforzheim steht den Teilnehmenden zusätzlich die Funktion „RADar!“ zur Verfügung. Damit können Mängel oder Problemstellen direkt in einer digitalen Karte eingetragen und an die Stadtverwaltung gemeldet werden. Die Hinweise sollen dabei helfen, die Radinfrastruktur bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Offizieller Startschuss

Die offizielle Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 25. Juni, ab 15 Uhr vor der Sonnenhofschule in der Konrad-Adenauer-Straße 10 statt. Pforzheims Umweltbürgermeister Tobias Volle und die Erste Landesbeamtin des Enzkreises, Hilde Neidhardt, werden die Teilnehmer auf einer gemeinsamen Radtour nach Niefern-Öschelbronn begleiten. Dort ist ein gemeinsamer Ausklang vorgesehen, bei dem sich die Teilnehmer über Radverkehrsförderung und nachhaltige Mobilität austauschen können.