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Klaus Notter, Stefan Adam, Daniel Mohr und Wolfgang Kramer (von links) bei einer Spendenübergabe an der DRK-Kreisgeschäftsstelle.  Foto: Kneis/DRK 

Reaktion auf akuten Mangel: Rotarier spenden Zehntausende Masken

Pforzheim. Mehr als ein Dreivierteljahr nach Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland zieht der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis eine positive Bilanz zur großen Spendenbereitschaft von verschiedenen Gruppierungen. Zu Beginn der Pandemie habe sich ein eklatanter Mangel an Schutzmaterialen für die haupt- und ehrenamtlich Tätigen des DRK-Kreisverbands und seiner Mitgliedsverbände eingestellt, heißt es in einer Mitteilung. Dem habe schnellstens abgeholfen werden müssen.

So nähten beispielsweise die Landfrauen aus Mühlacker und mehrere Mitglieder des DRK aus Haupt- und Ehrenamt Behelfsmasken. Die Stadt Pforzheim stellte Lagerräume zur Verfügung, Firmen spendeten unter anderem Faceshields, die Gemeinde Ötisheim engagierte sich fürs dortige Seniorenzentrum, und auch der DRK-Landesverband unterstützte, so gut es ging, den Kreisverband in der Goldstadt mit benötigtem Material. Das alles hätte jedoch bei weitem nicht ausgereicht.

Gute Beziehungen

Hervorzuheben seien daher auch die vier rotarischen Clubs aus der Region Pforzheim und Enzkreis, von denen einige Mitglieder dem DRK spontan mehrere 10.000 Schutzmasken im Wert von mehr als 50.000 Euro besorgt und gespendet hätten.

In der Not hatte sich Wolfgang Kramer, Präsident des hiesigen DRK-Kreisverbands und ehemaliger rotarischer Governor des Rotary-Distrikts 1830, zusammen mit Stefan Adam, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands, an die regionalen Rotary-Clubs gewandt. Manche Rotarier, so ihre Überlegung, verfügen über weltweite Geschäftsbeziehungen bis hin nach China, und über diese könnten schnellere Bezugsquellen erschlossen werden.

Symbolische Übergabe

Und es klappte. „Das hiesige Rote Kreuz ist sehr dankbar für diese hochherzigen und hoch willkommenen Sachspenden“, so Kramer: „Sie haben mitgeholfen, den Betrieb aufrechtzuerhalten.“

Zur symbolischen Übergabe des Materials waren stellvertretend für die rotarischen Clubs Daniel Mohr (Rotary-Club Pforzheim Nordschwarzwald) und Klaus Notter (Rotary Club Mühlacker-Enzkreis) zur Kreisgeschäftsstelle eingeladen worden. Beide hatten große Masken-Spenden auf den Weg gebracht. „Das DRK ist fest entschlossen, auch in der jetzigen aktuellen Corona-Welle seine Dienste am Nächsten so umfassend wie möglich aufrechtzuerhalten“, so Adam.