Das Wasser, das aus dem undichten Rohr gelaufen ist, hat deutliche Spuren hinteerlassen, wie Mellenthin im Keller zeigt.
Das Becken ist fast voll, Wände sind gestrichen, Duschen erneuert, Pumpen laufen – geöffnet werden kann trotzdem nicht. Die schlechte Nachricht überbrachten Bernd Mellenthin, Chef der Goldstadtbäder, Lutz Schwaigert, Büroleiter von Roger Heidt, Architekt Felix Brenk (unten, von links), Florian Best und Werner Pfitzenmaier (Goldstadtbäder, oben rechts). Fotos: Seibel
Pforzheim
Rückschlag: Emma-Jaeger-Bad bleibt auf unbestimmte Zeit zu
  • Lisa Belle

Das Ausmaß der Komplikation, die die geplante Eröffnung des Emma in der kommenden Woche verhindert, hat aber sogar die Experten eiskalt erwischt. Laut dem Leiter des Eigenbetriebs Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe, Bernd Mellenthin, ist der Grund für die wohl wochenlange Verzögerung eine undichte Wasserleitung – und das ist dramatischer als es klingt.

Denn das 80 Meter lange Rohr, in das Wasser aus der Überlaufrinne des Sportbeckens abfließt, besteht aus Eternit, einem asbesthaltigen Faserzement. Wie der Schaden behoben werden kann, soll in einem Gespräch am kommenden Montag geklärt werden. Die gute Nachricht: Da das Wasserleitungsnetz der Duschen erneuert ist, kann die Sauna wie geplant am Freitag, 29. April, eröffnet werden.