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Heinz-Jürgen Klutz, 52 Jahre lang Organist in der lutherischen Freikirche, ließ es sich nicht nehmen, bei seiner Verabschiedung selbst in die Tasten zu greifen. Würdigende Worte fanden die Fördervereinsvorsitzende des Hospizes, Marianne Engeser, und der Verwaltungsratsvorsitzende des Siloah St.- Trudpert Klinikums, Gerhard Bossert.. Foto: Ketterl
Heinz-Jürgen Klutz, 52 Jahre lang Organist in der lutherischen Freikirche, ließ es sich nicht nehmen, bei seiner Verabschiedung selbst in die Tasten zu greifen. Würdigende Worte fanden die Fördervereinsvorsitzende des Hospizes, Marianne Engeser, und der Verwaltungsratsvorsitzende des Siloah St.- Trudpert Klinikums, Gerhard Bossert.. Foto: Ketterl
16.09.2016

Ruhestand – der zweite Versuch

Pforzheim. Niemals gehe man so ganz, lautete die Schlagzeile in der PZ vom 28. Februar vergangenen Jahres – Heinz-Jürgen Klutz, Geschäftsführer des Christlichen Hospizes Pforzheim Enzkreis, werde in Ruhestand gehen, aber zur Einarbeitung seines Nachfolgers Ulrich Meier noch ein paar Stunden pro Woche der Einrichtung zur Verfügung stehen. Doch es kam anders, als alle erwartet hatten: Meier wurde im September freigestellt, eine Trennung mit Misstönen. Klutz wurde reaktiviert und gestern zum zweiten Mal in den Ruhestand verabschiedet – dort, wo der heute 66-Jährige von 2006 bis 2015 Verwaltungsleiter war: im Siloah St. Trudpert Klinikum.

Im Rahmen einer ökumenischen Feierstunde in der Kapelle mit den beiden Krankenhausseelsorgern Wolfgang Max (evangelisch) und Bernward Fricker (katholisch) würdigten Vertreter verschiedener Einrichtungen die Verdienste des Mannes, der zehn Jahre lang Klinken putzte, um Spender und Sponsoren für dass Hospiz zu gewinnen, sein Kontakte-Netzwerk aus Lebenshilfe-Zeiten nutzte und mit den Kostenerstattern harte, aber faire Verhandlungen führte. Gerhard Bossert, der Verwaltungsratsvorsitzende des Klinikums, sprach im Namen der zehn Gesellschafter des Hospizes von einem damaligen Wagnis, das sich – nicht zuletzt dank Klutz – zu einem, „Erfolgsmodell“ entwickelt habe. Bossert erinnerte daran, dass der heutige Ehrenvorsitzende des evangelischen Diakonissenvereins Siloah, Eberhard Bosch, seinerzeit Klutz als Geschäftsführer des Hospizes vorgeschlagen hatte. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.