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"Saci" begeistert mit Capoeira.
"Saci" begeistert mit Capoeira © Seibel
09.09.2011

"Saci" begeistert mit Capoeira

Pforzheim. Seinen Spitznamen „Saci“ hat der Anderson Marangoni der brasilianischen Mythologie zu verdanken: Es handelt sich um ein koboldähnliches Wesen mit schwarzer Hautfarbe, einer roten Kappe und nur einem Bein, das jede Menge Schabernack treibt. Und weil der 27-Jährige bei seinem artistischen Hobby meist eine rote Mütze trägt, war der Spitzname „Saci“ schnell gefunden.

Sein Hobby und zugleich seine Berufung nennt sich Capoeira – eine Mischung aus Kampfsport, Tanz und Artistik. Der Liebe wegen ist er von Brasilien nach Deutschland ausgewandert. In Pforzheim und Nöttingen unterrichtete er nun jeweils eine Gruppe und setzt sich an Schulen für Gewaltprävention ein. Die Wirkung von Capoeira beschreibt er folgendermaßen: „Der Kampf beruhigt den Geist. So kommt die schlechte Energie in einen anderen Kanal und wird in ein positives Freiheitsgefühl verwandelt.“. Weil der 27-Jährige mehr Trainingszeiten und mehr Angebote für Kinder machen wollte, gründete er zusammen mit Elisabeth Macht den Verein „Jogo da Capoeira Pforzheim“. Sein Wunsch ist es auf lange Sicht, Capoeira in einem eigenen Kulturzentrum etablieren zu können. „Ich möchte meine Schüler zu Lehrern ausbilden. Und ich möchte gut darin sein.“ Immer am ersten Samstag im Monat tritt die Gruppe gegen 14 Uhr auf dem Marktplatz auf. www.capoeira-brasil.pforzheim.de