Wilder Müll: Kein seltener Anblick in der Goldstadt.

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Pforzheim
Saubere Sache: Zustimmung für Vorschlag einer Pforzheimer Müllpolizei wächst
  • Jeanne Lutz

Pforzheim. Eine Doppelstreife im Einsatz gegen wilde Müllkippen und deren Verursacher: Wenn alles nach Plan läuft, könnte sie ab 2019 patrouillieren, die Müllpolizei. Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen begrüßt bei seiner Sitzung am Montagnachmittag die Idee des Ersten Bürgermeisters Dirk Büscher.

Ein halbes Jahr Vorbereitungszeit, so der Erste Bürgermeister Dirk Büscher bei der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen am Montagnachmittag, müsse man für den Aufbau der kleinen Einheit, die bei den Technischen Diensten angesiedelt werden soll, planen – sofern die notwendigen Mittel im Haushalt eingestellt werden. Den Löwenanteil der Kosten soll aber über die Gebühren finanziert werden (die PZ berichtete).

Bei den Ausschussmitgliedern rannte Büscher mit seinem Vorschlag, zwei Außendienstler vor allem in den Randzeiten auf Müllsünderjagd zu schicken, offene Türen ein. Zögerlicher reagierten sie dagegen auf die vorgesehene Stelle eines Teamleiters, der deren Arbeit koordinieren und sich mit anderen Behörden, wie Polizei oder dem Amt für öffentliche Ordnung, austauschen soll.

„Wird da nicht ein Wasserkopf aufgebaut?“, so Grüne-Liste-Stadtrat Eckhard von Laue und wollte wissen, weshalb man die Koordinierung der zwei Außendienstler nicht über das Ordnungsamt abwickle. Laut dessen Leiter Wolfgang Raff gingen mehr als 80 Prozent der Müllmeldungen ohnehin bei den Technischen Diensten ein, deren Mitarbeiter den Unrat auch entsorgten. Man wolle möglichst schnittstellenarm arbeiten und das Thema komplett bei den Technischen Diensten ansiedeln.

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