Pforzheim. Die PZ-Leser haben am Mittwoch im Rahmen der Sommeraktion „Schau mal, wo Du lebst“ die Brauerei Ketterer an der Jahnstraße besichtigt. Nach einem Blick in den Sudkessel durften die Teilnehmer vom Gerstensaft probieren.
Es sind die Frauen, denen die Deutschen ihr liebstes alkoholisches Getränk verdanken. Und das mehr durch einen Zufall. „Der Mann kam auch früher gerne einmal später heim“, erzählte Michael Ketterer, Chef der gleichnamigen Pforzheimer Brauerei den Teilnehmern der PZ-Sommeraktion am Mittwoch im Sudhaus. „Weil die Frau sauer war, aß er den vor Tagen zubereiteten Getreidebrei – und war danach ganz beflügelt.“ Das Ganze passierte vor 6000 bis 7000 Jahren im Irak.
Heute muss man beim Bierbrauen dank der beigesetzten Hefe weniger dem Zufall überlassen. Diese bringt die Bierwürze zum Gären, dabei entstehen aus Malzzucker Kohlensäure und Alkohol. „Die Malzsorte ist für die Helligkeit eines Biers verantwortlich“, erklärte Ketterer, bevor die PZ-Leser einen Blick in den Kupferkessel werfen durften. Hopfen wiederum sorgt für den Geschmack. „Hier wird entschieden, ob ein Bier hell oder dunkel, dünn oder dick wird“, so der Brauerei-Chef. Nach dem kleinen Ausflug in die Kunst des Brauens konnten die Teilnehmer ihren Bierdurst stillen. Sie verkosteten ein helles Bockbier, das die Privatbrauerei kommende Woche abfüllen wird.
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