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Am Dienstag zeigte sich einmal mehr, wie eng es in der Nordstadt zugeht.  Foto: Döpke
Am Dienstag zeigte sich einmal mehr, wie eng es in der Nordstadt zugeht. Foto: Döpke
04.10.2018

Schmuddelecken, Parkplätze, Verkehrslärm: Hier drückt in der Nordstadt der Schuh

Pforzheim. Gebruddelt ist schnell. Aber wo herrscht in Pforzheims Nordstadt wirklich Handlungsbedarf? Warum fühlen sich viele Bewohner nicht (mehr) wohl? Antworten auf diese Fragen haben 1496 Anwohner in einem Fragebogen gegeben. Die Ergebnisse dieser Erhebung liegen der PZ vor.

Diese zeigen: Nicht nur bei den oft genannten Parkmöglichkeiten hapert es. Auch Treffpunkte sowie attraktiv gestaltete Straßen und Flächen werden von den Umfrageteilnehmern vermisst. Und jeder Fünfte plant, innerhalb des nächsten Jahres umzuziehen.

Zwar ist eine Mehrheit (58,1 Prozent) mit dem Wohnumfeld zufrieden. Doch es besteht dennoch Handlungsbedarf: Gering ist die Zufriedenheitsquote unter anderem bei den Parkmöglichkeiten (9,6 Prozent), den Treffpunkten (18,2), der Gestaltung von Straßen und Flächen (21,9), dem Geräuschpegel durch den Verkehr (29,8), dem Angebot an Grün- und Erholungsflächen (28,8 Prozent) sowie den Freizeitmöglichkeiten für Kinder (23,3 Prozent) und Jugendliche (13,9)

Ebenfalls interessant: Vier von zehn Umfrageteilnehmern wohnen erst seit ein bis fünf Jahren in der Nordstadt – und jeder fünfte plant, innerhalb des nächsten Jahres auszuziehen. Sechs von zehn gaben an, alle Bewohner ihres Hauses zu kennen, jeder Zweite kann von Konflikten mit Nachbarn berichten.

Ein Fragebogen war an 6415 Bewohner der Nordstadt gegangen - das sind die, die in dem Teil des Viertels wohnen, das als Sanierungsgebiet ausgewiesen werden könnte: Zwischen Karolinger- und Friesenstraße im Norden und den Bahngleisen im Süden sowie der Salier- und Bayernstraße im Westen und der Anshelm- und Scharnhornstraße im Osten. Dann gebe es etwa Fördergelder, um Häuser zu sanieren und Straßen und Plätze neu anzulegen.

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