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Plakativ wird an der Fassade des Emma-Jaeger-Bads für das künftige Kreativzentrum geworben
Plakativ wird an der Fassade des Emma-Jaeger-Bads für das künftige Kreativzentrum geworben
26.07.2013

Schriftzug „Emma“ strahlt Schwung aus

Pforzheim. Es ist sicher nicht der belebteste Straßenzug – die verlängerte Theaterstraße zwischen Altstädter Kirchenweg und Inselsteg mit der Baustelle am Emma-Jaeger-Bad, der Baustelleneinrichtung für die Kita-Container auf dem Parkplatzareal, auf dem einst die Alfons-Kern-Schule stand, und deren erhaltenes Treppenhaus mit der unter Denkmalschutz stehenden Sonnenuhr. Aber hier wird großflächig für das künftige Kreativzentrum geworben. Design-Studenten, die auf dem Weg von und zur alten Kunstgewerbeschule vorbeikommen, oder im „Café“ Roland“ vorbeischauen, wird signalisiert: „Hier könntest Du mal arbeiten.“

Im August kommenden Jahres soll der Umbau im historischen Emma-Jaeger-Bad beendet sein. Rund 8,5 Millionen Euro werden investiert, die marode Bausubstanz hat den Kostenvoranschlag um derzeit 550 000 Euro erhöht. Nach Fertigstellung können Studierende und Absolventen der Hochschule, Existenzgründer, Freelancer, Agenturen und Unternehmen auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern Werkstattarbeitsplätze, Ateliers, Schreibtische im Coworking-Bereich, Büros und Besprechungsräume zu günstigen Konditionen mieten. Darüber hinaus bietet die Veranstaltungsfläche im Erdgeschoss Platz für Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Tagungen und Workshops. Die Räume für Veranstaltungen und Besprechungen können sowohl von Mietern als auch von externen Unternehmen und Institutionen genutzt werden. Dann ist hier auch Almut Benkert, Leiterin Kreativwirtschaft beim Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), eingezogen, die derzeit noch im „il tronco“ ihr Büro hat.
Um mit einem unverwechselbaren Logo für das Kreativzentrum werben zu können, waren sieben Agenturen eingeladen worden, fünf aus Pforzheim sowie L2M3 aus Stuttgart haben daran teilgenommen. Wie schon beim Corporate Design der Stadt setzte sich L2M3- Geschäftsführer Sascha Lobe ist gebürtiger Pforzheimer, hat hier studiert und übte einen Lehrauftrag an der Hochschule aus – bei der Auswahl durch Kreativwirtschaft, WSP-Geschäftsleitung und Marketing durch. „Der Schriftzug ,Emma‘ in Verbindung mit dem Stadtwappen und dem Hinweis ,Kreativzentrum‘ greift in seiner geschwungenen Form zum einen die Konturen des historischen Gebäudes auf und nimmt zugleich Bezug auf das Genre des Jugendstils“, heißt es in der Begründung.

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