Mehr als jede dritte Frau wurde in Deutschland bereits auf der Straße verfolgt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Eine Frau wurde in der Nacht auf Montag von einem unbekannten Mann sexuell belästigt. 

Sexuelle Belästigung auf Pforzheimer Messplatz: Unbekannter vergeht sich an junger Frau

Pforzheim. Ein Unbekannter hat sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in Pforzheim an einer jungen Frau sexuell vergangen. Nach derzeitigem Informationen der Polizei saß die erwachsene Geschädigte gegen Mitternacht auf einer Bank am Enzufer im Bereich des Messplatzes, als sie von dem Täter angesprochen wurde.

Die junge Frau stand daraufhin auf und ging weg, der Unbekannte lief jedoch neben ihr her und redete auf sie ein. An der Erasmusstraße trat der Tatverdächtige dann unvermittelt an sie heran. Er zog ihr sowohl Hose, als auch Unterhose herunter und führte gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihr durch – zum Geschlechtsverkehr kam es dabei laut Polizei nicht. Nachdem der Täter von der Frau abgelassen hatte, floh er zu Fuß in unbekannte Richtung und die Geschädigte verständigte ihren Freund. Die Polizei fahndete umgehend nach dem Täter, konnte ihn bisher jedoch noch nicht auffinden.

So wird der unbekannte Täter beschrieben

Der Tatverdächtige wird beschrieben als etwa 30-jähriger, rund 100 Kilogramm schwerer, kräftiger Mann mit "afrikanischem Aussehen". Er hatte kurze, schwarze Haare, die in der Mitte einer Glatze gleichkommen. Er war bekleidet mit einem zweifarbigen, rotblauen Kapuzenpullover sowie schwarzer Jogginghose mit weißen Streifen. Zudem führte der Täter eine schwarze Umhängetasche mit sich.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und die Geschädigte, die nach PZ-Informationen aus dem südosteuropäischen Raum stammt und kein Deutsch spricht, zwischenzeitlich mithilfe eines Übersetzers befragt, um Einzelheiten über den Vorfall erfahren zu können. Die junge Frau soll in etwa Mitte zwanzig sein. Um das Opfer zu schützen, wollte die Polizei keine genaueren Angaben machen. 

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (07231) 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.