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Ilse Kästner nutzt unter Anleitung von Produktdesigner Alexander Schüttler (Mitte) und dem Staunen von Busfahrer Harry Hagel die Hebefunktion des Elektrorollators, um in den Bus einzusteigen.  Läuter
Ilse Kästner nutzt unter Anleitung von Produktdesigner Alexander Schüttler (Mitte) und dem Staunen von Busfahrer Harry Hagel die Hebefunktion des Elektrorollators, um in den Bus einzusteigen. Läuter
03.08.2017

Sicher unterwegs mit dem Rollator

In Kooperation haben am Donnerstag die Verkehrswacht Pforzheim Enzkreis und der Kreisseniorenrat zum dritten Mal vor der Schlössle-Galerie ein Rollatorentraining veranstaltet.

Zuvor, so Ilse Kästner, Fahrgastbeirätin des Kreisseniorenrats, sei die zweimal im Jahr stattfindende Veranstaltung bereits in verschiedenen Stadtteilen oder auch mal im Enzkreis angeboten worden. In der Stadtmitte aber treffe man auf die meisten Interessenten. Neben zahlreichen Informationsmaterialien hatte die Verkehrswacht einen Parcours mit leichten Hindernissen aufgebaut, in dem die vom Sanitätshaus Heintz sowie der Firma Emovements zur Verfügung gestellten Rollator-Modelle getestet werden konnten. Ein Bus, zum Üben des Ein- und Aussteigens stand ebenfalls zur Verfügung. Salvatore Tusa, Reha-Fachberater bei Heintz, bot außerdem den Service, Reifen und Bremsen auf ihre Funktionstauglichkeit zu testen und die Griffe auf die richtige Höhe zu bringen.

Erstmals mit Elektroantrieb

Erstmals war an diesem Tag ein elektrisch betriebener Rollator zu testen. Der, so Emovements-Geschäftsführer Benjamin Rudolph, bringe nicht nur mehr Bequemlichkeit, sondern auch mehr Sicherheit und einige Erleichterungen für den Nutzer mit sich. So ist beispielsweise eine Hupe ebenso integriert wie eine GPS-gesteuerte Notruffunktion. Per Knopfdruck lässt sich das Gefährt sicher fahren, bremst bergab automatisch, und die Vorderräder können beim Einsteigen in den Bus angehoben werden.

Ganz billig allerdings ist das von den Krankenkassen noch nicht geförderte Gerät nicht: Rund 2500 Euro muss der Nutzer bezahlen.