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Nach der Zerstörung Pforzheims durch englische Fliegerbomben bedurfte es großer Anstrengungen, die Stadt wieder aus den Trümmern erwachsen zu lassen; dabei halfen auch Bergleute aus der Grube Käfersteige mit ihrem Gerät unter Regie von Günther Greif (Dritter von rechts) aus Würm.
Digitalarchiv Schabert
Pforzheim
Sie halfen nach dem Inferno in Pforzheim beim Beseitigen der Trümmer
  • Hans Schabert

Pforzheim. Noch immer taucht auch nach fast 80 Jahren bei den weniger werdenden Zeitzeugen der tief sitzende Schrecken auf, wenn sie an die Zerstörung der Stadt am 23. Februar 1945 durch englische Bomben zurückdenken. Innerhalb von 20 Minuten starben um die 20.000 Menschen. Als am 23. Februar 1945 abends in der auf die Produktion von Kriegsmaterial umgestellten Schmuck- und Uhrenstadt am nördlichen Rand des Schwarzwalds die Luftschutzsirenen in zwei durchdringenden Tönen von insgesamt acht Sekunden Länge „Akute Luftgefahr“ verkündeten, war dies fast schon Alltag.

Nach vereinzelten Luftangriffen ab 1. April 1944 auf Pforzheim hatte es allein seit Jahresbeginn 1945 Bombenabwürfe an vier Tagen im Januar

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