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„Das Engelskonzert“, eine Grabstele von 1957 auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof. Foto: Timm/Stadtarchiv
Pforzheim
Sie hatte in der Pforzheimer Nordstadt ihr Atelier: Bildhauerin Gisela Bär schaffte eindringliche Figuren
  • Christoph Timm

Pforzheim. Weihnachten hat uns erinnert – an Gewalt, Flucht und Obdachlosigkeit. Ähnliche Erfahrungen lagen wie ein Schatten über dem Leben von Gisela Bär. Sie gehörte zur geburtenstarken „Kriegsgeneration“ der 1920er-Jahre, die von Hitler verführt und um ihre unbeschwerte Jugend betrogen wurde. Als Künstlerin fand sie einen Weg, sich auszudrücken, wo Worte versagten. Sie konnte „Menschen in die Seele schauen“, sagt PZ-Kulturchefin Sandra Pfäfflin. Ihren Albträumen setzte Bär religiöse Bildsymbole entgegen, aus denen sie Kraft schöpfte und eindringliche Figuren von expressiver Strenge schuf.

Theo Sand, Professor an der Karlsruher Kunstakademie, bestärkte die befreundete Kollegin darin,

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