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Ziel erreicht: Eineinhalb Jahre haben Sponsoren und Ortschaftsräte gebraucht, um die Idee des Bewegungspfads Wirklichkeit werden zu lassen.  Belle
Ziel erreicht: Eineinhalb Jahre haben Sponsoren und Ortschaftsräte gebraucht, um die Idee des Bewegungspfads Wirklichkeit werden zu lassen. Belle
Mit Schwung bei der Sache: Mimi Böckmann von der Firma playfit (links) und Ortsvorsteherin Sabine Wagner demonstrieren den Zuscheuern, wie der Beintrainer funktioniert, den die PZ gestiftet hat.
Mit Schwung bei der Sache: Mimi Böckmann von der Firma playfit (links) und Ortsvorsteherin Sabine Wagner demonstrieren den Zuscheuern, wie der Beintrainer funktioniert, den die PZ gestiftet hat.
Was das erste Gerät entlang des Pfads außer der Massagefunktion noch zu bieten hat, erfährt Nicole Bader (links) von Mimi Böckmann.
Was das erste Gerät entlang des Pfads außer der Massagefunktion noch zu bieten hat, erfährt Nicole Bader (links) von Mimi Böckmann.
13.09.2015

Sieben neue Geräte am Bewegungspfad in Huchenfeld eingeweiht

Nun gibt es für die Huchenfelder keine Ausreden mehr, dem inneren Schweinhund nachzugeben und faul auf der Couch liegenzubleiben: Möglichkeiten für eine Runde Sport finden sich entlang des Familien-Bewegungspfads fortan genug. Am Sonntag wurden die sieben neuen Geräte offiziell eingeweiht, die die moderne Trimm-dich-Strecke nun vervollständigen.

Von einem „erfolgreichen Projektabschluss“ sprach Ortsvorsteherin Sabine Wagner bei ihrer Begrüßungsrede und stellte bei der Verwirklichung des Projekts die Unterstützung aus der Bevölkerung in den Vordergrund: „Wir haben das Ziel, das wir uns vor eineinhalb Jahren gesetzt haben, schon jetzt erreicht“, sagte sie. „Und das, wo wir am Anfang etwas belächelt wurden.“ Schließlich sollte das Projekt Familien-Bewegungspfad am Ende 55 000 Euro kosten – „und wir hatten kein Geld hierfür“. Möglich gemacht hatten die Umsetzung schließlich 51 Spender, darunter Vereine, Privatpersonen und Firmen, wie auch die „Pforzheimer Zeitung“, die insgesamt rund 40 000 Euro aufbrachten. Der Rest stammt aus dem Ortsteilbudget. „Jetzt wünsche ich mir, dass der Bewegungspfad weiter so gut angenommen wird wie bisher “, sagte Wagner. „Wenn man ein solches Projekt macht, wünscht man sich genau das – dass die Leute hier teilweise Schlange stehen.“

Dafür wollte auch Mimi Böckmann von der Firma playfit sorgen, die bei drei Rundgängen die Einsatzmöglichkeiten und Funktionsweise der Geräte erläuterte – und unter vollem Körpereinsatz vorführte. Besonders vom Standort zeigte sie sich beeindruckt. „Ich kenne keinen weiteren Trimm-dich-Pfad mit den Geräten“, sagte sie. Üblicherweise seien diese als Bewegungsmöglichkeiten im innerstädtischen Bereich zu finden. Auch für diejenigen, die die Strecke bereits in den vergangenen Monaten rege genutzt hatten, gab es beim Rundgang mit der Expertin noch Neues zu erfahren. Wer kommt schon von selbst darauf, sich mal kopfüber von einem Massagegerät baumeln zu lassen oder es für Kniebeugen zu nutzen?

Zur Feier des Tages sorgten die örtlichen Vereine sowie die Jugendarbeit Stadtteile des Stadtjugendrings mit einem Familienfest auf dem Kahlhardt-Waldparkplatz für die kulinarische und unterhaltsame Umrahmung der Einweihung.

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